50. Jahrgang Nr. 8 / Serptember 2020
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1. Vater, Mutter, Kind(er)-
2. Teurer Irrsinn:
3. Tiqua – Lebensrechts-Organisation
4. Corona – Welche Vollmacht hat der Staat
5. Unter dem Deckmantel von Corona:
6. Jordanischer Abgeordneter:
7. KITAS als rettender Anker in großer Not?
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Vater, Mutter, Kind(er)-
 
Vater, Mutter, Kind(er)-
Rettet die wahre Familie !

von
Peter Helmes

Stopp der ideologischen Familienpolitik! Unterstützen Sie unsere Petition! Eine unbegreifliche Gesellschafts- und Familienpolitik führt geraden Wegs zur Auflösung der Institution Familie: Die Familie als Keimzelle und Rückgrat der Gesellschaft wird zerstört. Ehe und Familie werden zu Freiwild, Tötung Ungeborener („Abtreibung“) und „Sterbehilfe“ („humanes Sterben“) zur Norm. Die Erziehung wird weitestgehend an den Staat delegiert, damit möglichst beide Elternteile mit ihrem Broterwerb Steuer- und Sozialversicherungsabgaben erwirtschaften können.

Das bedeutet in Klartext: Schluß mit dem „Familiengedöns“, freie Fahrt – sprich freier „Verkehr“ – für alle, ob mit oder ohne Trauring! Und wenn schon Ehe, dann Homo-Ehe! So etwa ist die derzeitige Gefühlswelt der Gesellschaftszerstörer. Nahezu ungehindert – ungehemmt sowieso – streben sie ihrem Ziel zu: der Auflösung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Begleitet von einem nie dagewesenen Medienkonzert, unterstützt von „Bildungsplänen“ aller Art und angeführt von Menschen, die scheinbar keine sexuellen Hemmungen (aner-)kennen, droht eine Riesenwelle von Familienfeindlichkeit über uns hereinzubrechen – im Beiboot Volkserzieher der grünroten Art, „fortschrittliche“ Kirchenmänner und -frauen und selbstverständlich die ganze Queer-Riege der LSBTTIQ-Menschen.

Eine teuflische Strategie


Leider wird in der öffentlichen Debatte gerne übersehen, daß hinter all diesen Plänen eine teuflische Strategie steckt: die Idee vom Neuen Menschen und einer Neuen Gesellschaft. Die nostalgische Verklärung der APO-Zeit als eine Art „lustiger Abschnitt“ der noch kurzen Geschichte unserer Republik verkennt die verheerenden Auswirkungen der Ideen und des Wirkens der „Achtundsechziger“: Das Abwürgen unseres nationalen Selbstverständnisses und unserer Tradition, die Zerstörung der traditionellen Werte (insbesondere der Institution Familie), die eine Gesellschaft zusammenhalten und unser Land stark gemacht haben.

Grundlage ist überall „Gender Mainstreaming“. Das menschliche Geschlecht soll vom „sozial konstruierten“ Gegensatz männlich/weiblich „befreit“ werden, damit der Einzelne sich besser „verwirklichen“ kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet „Gender“ oft Vereinzelung statt Familie. Alle sexuellen „Identitäten“, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt.

Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben. Überall wird die Zweigeschlechtigkeit in Frage gestellt oder gar „dekonstruiert“. Auch Kinder und Jugendliche werden mit diesem „Gender-Gaga“ (Birgit Kelle) konfrontiert. Sie sollen lernen, „Regenbogenfamilien“ nicht zu diskriminieren und eigene homosexuelle Neigungen zu suchen, um sie zu fördern. So wird aktiv in die Identitätsentwicklung der Kinder eingegriffen.

Es droht der „neue Mensch“

Jetzt gilt es, den „Tugendterror der Antidiskriminierung“ zu beenden und die klassische Familie wieder zu stärken; denn diese wird den Bedürfnissen der Kinder immer noch am besten gerecht. Ministerien und Schulen arbeiten offen mit schwulen und lesbischen Initiativen und Organisationen zusammen. Familienverbände genießen dieses Privileg natürlich nicht; sie sind offenbar nicht gleichberechtigt.

Aber die Zeitgeistarmee hat eine neue Waffe entwickelt. Sie nutzen das Angstklima der Corona-Panik und blasen zum letzten Gefecht gegen die Familie. Eduard Pröls, der verdienstvolle Streiter wider den Zeitgeist und Herausgeber der Petitionsplattform „CitizenGO“ (petitionen@citizengo.org) sandte mir vorgestern einen aufrüttelnden Hilferuf, den ich natürlich – wie immer – an meine Leser mit der Bitte um Unterzeichnung weitergebe.

21.05.2020 / P.H.

***

Hier ist der Text des Briefes von E. Pröls:

Familienpolitik auf Abwegen

 „Lieber Peter,

das Handeln der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey gerade jetzt inmitten der durch das Coronavirus ausgelösten Krise zeigt überdeutlich, dass die gesamte Familienpolitik mittlerweile nicht mehr an „normalen” Familien ausgerichtet ist. Beinahe täglich warnt Frau Giffey davor, in „traditionelle Rollenmuster zurückzufallen”. Die herkömmliche Familie aus einem Mann, einer Frau und Kindern scheint für die Ministerin (und wohl auch für ihr Umfeld) eher eine Horrorvorstellung, denn erstrebenswert zu sein. Die Botschaft ist klar: Frauen dürfen (noch?) die Kinder zur Welt bringen – danach müssen sie aber rasch (von den Bürden traditioneller Familienaufgaben) befreit werden. Denn der “Mythos der ‘Ersetzbaren Mutter’” – von dem die bekannte Mutter und Autorin Birgit Kelle spricht – müsse dieser zufolge aus Sicht der feministisch geprägten Politik unbedingt aufrechterhalten werden.

Dabei haben wenige Wochen Coronavirus-Pandemie mit den damit verbundenen Auswirkungen schonungslos aufgedeckt, wie sehr sich die politisch Verantwortlichen in Deutschland mit ihrer verfehlten, an ideologischen Vorgaben und Randgruppen orientierten Politik auf dem Irrweg befinden. Jetzt ist es an der Zeit, mit Nachdruck einen Politikwechsel einzufordern, auch wenn dies derzeit nicht auf der Straße, sondern nur in Form einer Online-Demonstration über das Internet möglich ist. Bitte helfen Sie uns dabei, diese Wende in der Familienpolitik unüberhörbar und deutlich einzufordern:

“Ich demonstriere im Netz: Familie geht vor!”


Können Sie mithelfen, die an die Bundesregierung, die Landesregierungen, Abgeordneten und die Öffentlichkeit gerichtete Erklärung “Ich demonstriere im Netz: Familie geht vor!” auf mindestens 50.000 Unterzeichner zu bringen? Unterzeichnen Sie jetzt diese wichtige und grundlegende Erklärung und fordern Sie damit den nötigen Politikwechsel ein.

Wir müssen unsere Stimme gemeinsam erheben, um zu verhindern, dass eine rein ideologisch ausgerichtete Familienpolitik, deren erklärtes Augenmerk ausschließlich in der Überwindung “traditioneller Rollenmuster” liegt, die “normalen” Familien noch weiter zerstört.
Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen weiteren Informationen am Ende dieses Rundschreibens. Dort finden Sie auch den Link zum Beitrag “Die ersetzbare Mutter – ein Mythos hat Pause” von Birgit Kelle.

Mit freundlichen Grüßen,
Eduard Pröls und das gesamte Team von CitizenGO“

***
Nachfolgend finden Sie die Email, die wir Ihnen kürzlich zugesandt hatten: „Bedingt durch die Coronavirus-Pandemie muss die für den 28. Juni 2020 in Würzburg geplante große Familiendemonstration “Familie geht vor” in das Internet verlagert werden.
Umso wichtiger ist es, dass jetzt jeder, dem die Familie am Herzen liegt und dem ein Politikwechsel für die Familien ein Anliegen ist, sich dieser Internet-Demonstration anschließt.

Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die Familie, unterzeichnen Sie die an die Bundesregierung, die Landesregierungen, Abgeordnete und die Öffentlichkeit gerichtete Erklärung “Ich demonstriere im Netz: Familie geht vor!”

Die Familie ist bedrängt wie nie zuvor: steigende Abgabenlast, Abwertung der elterlichen Erziehung, Umdefinierung von Ehe und Familie, Indoktrinierung unserer Kinder und übergriffige Sexualerziehung in Schule und Kita sowie die drohende endgültige Entrechtung der Eltern durch „Kinderrechte“ im Grundgesetz.

Es reicht. Wir wollen einen Politikwechsel für die Familie! Wir Familien sind Keimzelle und Fundament unserer Gesellschaft. Wir sind viele und wir fordern Respekt. Wir gehen auf die Straße, um der Politik klar zu machen: Familie geht vor!

Ja, es wäre so schön und wichtig gewesen: für den 28. Juni 2020 hatte das Bündnis “Familie geht vor”, an dem neben dem Aktionsbündnis “Demo für Alle” und anderen auch CitizenGO beteiligt ist zu Deutschlands erster großen Familien-Demonstration nach Würzburg eingeladen. Die Coronavirus-Pandemie und die mit dieser einhergehenden Einschränkungen haben diese Pläne leider hinfällig gemacht, denn eine große Demonstration auf der Straße wird vorerst nicht möglich sein.

Die Verantwortlichen des Bündnisses “Familie geht vor” haben daher beschlossen, die Demonstration Coronavirus-bedingt in das Internet zu verlagern! Wir wollen ein starkes Zeichen setzen und die politisch Verantwortlichen aufrütteln, damit diese endlich ihr Haupt-Augenmerk auf die Bedürfnisse von Familien richten, anstatt sich vorwiegend um Randgruppen zu kümmern. Deshalb ist es so wichtig, dass auch Sie jetzt ein Zeichen setzen:
Unterzeichnen Sie jetzt die an die Bundesregierung, die Landesregierungen, Abgeordnete und die Öffentlichkeit gerichtete Erklärung “Ich demonstriere im Netz: Familie geht vor!” um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen!

Das Bündnis “Familie geht vor” hat fünf klare Hauptforderungen an die Verantwortungsträger in unserem Land:

1. Ehe und Familie zu schützen:
Wir vertreten das christliche Menschen- und Familienbild, d.h. die Ehe als Lebensbund von einem Mann und einer Frau und die Familie aus einem Vater, einer Mutter und ihren Kindern. In diesem Sinne sind Ehe und Familie als unabhängige, eigenverantwortliche Gemeinschaft unverzichtbare Keimzelle unserer Gesellschaft. Wir protestieren gegen ihre Umdefinierung und Zerstörung und fordern für sie den vorrangigen Schutz des Staates.

2. Das Erziehungsrecht der Eltern zu achten:
Die Eltern haben von Natur aus die Pflicht und das Recht, ihre Kinder zu erziehen, entsprechend ihren weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen. Wir fordern den Staat auf, dieses primäre Entscheidungsrecht der Eltern über die Erziehung ihrer Kinder sorgfältig zu achten, gerade auch bei der Wahl der Kinderbetreuung und im sensiblen Bereich von Sexualaufklärung in Kindergarten und Schule.

3. Das Recht des Kindes auf Mutter und Vater zu verteidigen:
Jedes Kind hat das Recht auf Leben und darauf, von einer biologischen Mutter und einem biologischen Vater abzustammen. Umgekehrt gibt es kein Recht auf ein Kind. Wir fordern, dass das Recht jeden Kindes, von Mutter und Vater erzogen zu werden, auch im Fall einer Adoption geachtet wird. Eizellspende und Leihmutterschaft müssen verboten bleiben.

4. Unsere Kinder vor Gender und LGBT-Indoktrination zu schützen:
Geschlecht ist kein soziales Konstrukt, sondern eine wissenschaftlich erwiesene biologische Tatsache. Wir fordern, die staatliche Finanzierung von Gender- und LSBT-Projekten sowie die Indoktrination von Kindern in Schule und KiTa durch die Gender-Ideologie und die schamverletzende „Sexualpädagogik der Vielfalt“ sofort zu beenden.

Finanzielle Gerechtigkeit für Familien herzustellen:
Familien mit Kindern werden bei der Steuer und in der Sozialversicherung strukturell benachteiligt. Wir fordern die Durchführung der seit Jahrzehnten überfälligen familiengerechten Sozialreform. Die von Eltern oder Angehörigen geleistete häusliche Pflege und Erziehung von Kindern und pflegebedürftigen Familienmitgliedern ist als gleichwertig zur Erwerbsarbeit anzuerkennen.

Den Schutz der Familie, den das Grundgesetz in Artikel 6 garantiert, hat die Politik jahrelang ausgehöhlt. Damit muss Schluss sein! Schließen Sie sich an: Fordern Sie von den politisch Verantwortlichen des Bundes und der Länder einen sofortigen und umfassenden Politikwechsel für die Familie! Wir starten diese neue Kampagne, um sicherzustellen, dass unsere Botschaft, unsere Forderungen, bei den politisch Verantwortlichen ankommen. Eigentlich wollten wir mit einer großen Familiendemonstration am 28. Juni 2020 in Würzburg ein unübersehbares Zeichen setzen, aber die Corona-Pandemie hat dies verhindert. Umso wichtiger ist es, dass jetzt alle Bürger, denen die Forderungen von “Familie geht vor” ein Anliegen sind, jetzt im Internet für diese eintreten und aufstehen! Unterzeichnen Sie jetzt, um den politisch Verantwortlichen zu zeigen, dass wir trotz der Einschränkungen durch die Coronakrise klar und deutlich einen Politikwechsel für die Familien einfordern!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
Eduard Pröls und das gesamte Team von CitizenGO

P.S.: Merken Sie sich bitte den 28. Juni 2020 trotzdem im Kalender vor: An diesem Tag werden wir unsere Netz-Demo im Rahmen einer spannenden Online-Veranstaltung auf originelle Weise präsentieren. Mit Ihrer Unterschrift gehören Sie dazu!

Weitere Informationen:
Homepage des Bündnisses “Familie geht vor”:
– https://familie-geht-vor.com
– Birgit Kelle: „Die ersetzbare Mutter – ein Mythos hat Pause“ (Blog der Demo für Alle):
https://demofueralle.blog/2020/04/29/die-ersetzbare-mutter-ein-mythos-hat-pause/
– Giffey sieht Rückschritt bei Gleichstellung (ZDF):
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/gleichstellung-maenner-frauen-corona-giffey-100.html
– Giffey warnt vor Rückfall in alte Rollenmuster in Corona-Krise (Yahoo):
https://de.nachrichten.yahoo.com/giffey-warnt-rückfall-alte-rollenmuster-corona-krise-113435568.html
– Familienministerin Giffey will Frauen in Corona-Krise stärker unterstützen (RTL):
https://www.rtl.de/cms/familienministerin-giffey-fordert-unterstuetzung-fuer-frauen-in-der-corona-krise-4544599.html

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CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich dafür einsetzen, dass das menschliche Leben, die Familie und unsere Freiheit weltweit geachtet werden. Mitglieder von CitizenGO leben in fast jeder Nation dieser Welt. Unser Team ist über 16 Länder in 5 Kontinenten verteilt und arbeitet in 12 Sprachen. Finden Sie hier mehr über CitizenGO heraus oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter. (Diese Mitteilung ist gerichtet an peter.helmes@t-online.de) Um sicherzustellen, dass die Mitteilungen von CitizenGO bei Ihnen ankommen, fügen Sie bitte  petitionen@citizengo.net zu Ihrem Adressbuch hinzu. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse, Spracheinstellungen oder andere persönliche Einstellungen ändern möchten. Bitte antworten Sie nicht auf diese Email, um mit CitizenGO in Kontakt zu treten. Schreiben Sie uns stattdessen bitte an http://www.citizengo.org/de/contact

 (www.conservo.wordpress.com vom 21. Mai 2020)

 
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