47. Jahrgang Nr. 4 / November 2017
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1. Weihachten
2. Joseph und der Engel
3. Franz fährt das Christkind im Schlitten
4. Das Jesuskind schläft, und die Jungfrau betrachtet es
5. Offener Brief an Herrn Dr. Georg Bätzing, Bischof von Limburg
6. Unkonventionelle Utopien - kuriose Retrospektiven
7. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
8. Das ist Rassismus
9. Am Rande notiert
10. Die Bergpredigt
11. Tracy Gillett über Kinder-Erziehung
12. In memoriam H. H. Pfr. Josef von Zieglauer
13. Bücherbesprechung
14. Mitteilungen der Redaktion
Am Rande notiert
 
Am Rande notiert

von
Eberhard Heller

In dem Fernsehduell zwischen Merkel und Schulz, das am 3.9.2017 von den Sendern ARD, ZDF, SAT.1 und RTL ausgestrahlt wurde und das von vielen Beobachtern eher als Duett verstanden wurde, wurde Kanzlerin Merkel u.a. gefragt, ob sie die Behauptung, der Islam gehöre zu Deutschland, weiter beibehalten würde. Merkel hatte am 12. Januar 2015 nach den Anschlägen von Paris gesagt: „Der Islam gehört zu Deutschland“. „Ich bin die Bundeskanzlerin aller Deutschen, das schließt alle, die hier dauerhaft leben, mit ein – egal welchen Ursprungs und welcher Herkunft sie sind." (www.zeit.de/politik/ deutschland /2015-01/angela-merkel-islam-deutschland-wulff) Die Frage des Reporters bejahte Merkel wiederum mit der Begründung, es würden in Deutschland viele Muslime wohnen, weswegen auch der Islam zu Deutschland gehöre. Der Vollständigkeit halber soll angefügt werden, daß bereits 2006 Schäuble gesagt hatte: "Der Islam ist Teil Deutschlands und Europas". (http://www.deutschlandfunk.de/der-islam-gehoert-zu-deutschland-die-geschichte-eines-satzes.1783.de.html?dram:article_id=308619)

Die lautstarke Kritik ihrer Parteigenossen damals hat sie also ebenso ignoriert wie die Korrektur des ehemaligen Bundespräsidenten Gauck, der gesagt hatte, zwar gehören die Muslime, die hier leben, zu Deutschland, aber nicht der Islam. Gemeint ist: der Islam sei als Religion nicht bestimmend für Deutschland. Es gäbe keine islamische Kultur, die Deutschland geprägt habe oder dies aktuell tue.

Um auf die Wahnwitzigkeit von Merkels Argumentation, wenn Leute aus anderen Kulturen bei uns wohnen würden, würde auch deren kultureller Hintergrund zu Deutschland gehören, aufmerksam zu machen, versuche man doch einmal zu behaupten, weil es bei uns Rechtsextremisten – nach Berichten des Verfassungsschutzes von 2010 waren es 25000 – gäbe, gehöre die Nazi-Ideologie zu Deutschland. Wenn jemand so argumentieren würde, wäre das Geschreie groß, mit Recht! Das gleiche gilt auch für den Islam, dessen Ideologie im Koran als angeblich Gottes Wort hier hinlänglich hinsichtlich seiner extremistischen und gewalttätigen Botschaft dargelegt wurde.

Was für den Rechtsbereich und die Politik eigentlich entscheidend ist: der Islam – so wie er uns im Koran entgegentritt – ist mit dem deutschen Grundgesetz nicht kompatibel. Und das macht die Ungeheuerlichkeit der Merkelschen Position sichtbar. Sie, die sich wiederum um eines der höchsten Ämter in der Bundesrepublik bemüht, zerstört mit der Parallelität bzw. Gleichwertigkeit von Grund-Gesetz und Islam die Rechtsgrundlage unseres Staatsgebildes. Manche könnten meinen, das sei übertrieben. Ich verweise nur auf die bereits praktizierte Duldung von Parallelgesellschaften, die sog. No-Go-Areas in deutschen Großstädten, die ungleiche Behandlung vor Gericht, wenn – wie geschehen – einem Muslim mildernde Umstände bei der Ermordung seiner Frau zugesprochen werden, weil er aus einem anderen Kulturkreis kommen würde. Was hat Merkel für ein Rechtsverständnis? Wie will sie ihre Einstellung mit ihrem Amtseid vereinbaren? In aller Öffentlichkeit präsentiert sie ihre Unfähigkeit und/oder Unwilligkeit, dem deutschen Volk zu dienen.

Wenn man das Gesamtgeschehen auf unseren eigenen, begrenzten Horizont projiziert, kann man folgendes vielleicht festhalten: „Kirchlich“ oder kirchlich geschieht nichts. Bergolio/Franziskus hat keine theologischen Konzepte, außer der Idee der einen Weltreligion, mit Islam und Judentum in einer Allianz den Weltfrieden zu fördern. Z. Zt. Hat er im eigenen Haus „Feuer auf dem Dach“ wegen seines Schreibens „Amoris laetitia“, in dem er die Ehemoral aufweicht, weswegen ihm der Vorwurf, Häresien zu verbreiten, vorgeworfen wird. Bergolio hofft, dieses Problem aussitzen zu können. Es gibt also auch in der Reform-Kirche noch konservative Kräfte, die sich zu Wort melden. Besonders virulent dazu sind auch die Beiträge im Internet, auf die die „political correctness“ (noch) keinen Einfluß nehmen konnte.

Econe, einst „papstkritisch“, aber die häretischen Besetzer als legitim anerkennend, ist ganz abgetaucht und die Sedisvakantisten haben alles getan, um in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Abgesehen von dem Rundbrief von Fr. Krier gibt es weder in den USA noch in Mexiko ein Organ, welches sich in die Auseinandersetzung mit dem Modernismus einläßt. Sowohl die Union Trento als auch Bischof Pivarunas sind verstummt. Nicht, daß es in den USA und Mexiko keine Seminare mehr gibt, in denen Kandidaten zu Priestern ausgebildet und geweiht würden, doch sie haben sich aus dem Bemühen um die Restitution der Kirche voranzutreiben, längstens verabschiedet, um sich der „Pastoral“ der Gläubigen zu widmen, aber nicht die Beauftragung durch die Kirche erbringen können... um so im sektiererischen Out zu landen. Und welche Rolle spielen wir, der Freundeskreis der Una voce? Wir bemühen uns, die „Stimme des Rufers in der Wüste“ zu übernehmen, um der geoffenbarten Wahrheit Gehör zu verschaffen.

Auf gesellschaftlich-politischer Ebene spielt sich z. Zt. ein Possenspiel ab, das die sog. „demokratischen“ Parteien abliefern, in dem sie nicht zur Kenntnis nehmen wollen, daß das „wir“, welches Frau Merkel für ihre Flüchtlingspolitik bemühte, als sie mantrahaft ihr „wir schaffen das“ verkündete, dies ohne Absprache mit dem Parlament und ohne Zustimmung mit dem Volk tat, um nun feststellen zu müssen, daß es dieses „wir“ nicht gibt. Die Ablehnung von Merkels Flüchtlingspolitik – die enorme Rechtsbrüche beinhaltet – ist allgemein: „Wir wollen das nicht“..., weil allein schon 60% der Migranten bei ihrem Zuzug nach Deutschland in betrügerischer Absicht ihren Paß wegwerfen. Dabei geht es nicht um die Ablehnung von den Kriegsflüchtlingen. Zum andern erfolgt die Ablehnung der Migranten wegen deren Zugehörigkeit zum Islam und der damit verbunden Kultur, die diese Personen nach Deutschland importieren wollen. Ich brauche diese Vorbehalte nicht mit den früheren Eroberungsversuchen der Türken begründen, als sie 1693 vor den Toren Wiens standen, um dann am 12. September 1693 vernichtend am Kahlenberg geschlagen zu werden. Es genügt der Hinweis auf den Koran, der mit dem deutschen Grundgesetz nicht vereinbar ist. In der Tat ist die kulturelle Überfremdung längst Realität geworden und sie nimmt immer mehr zu, zumal diese Idelogie als dem Christentum „so sehr verwandte Weltreligion“ (Dr. Georg Bätzing) gepriesen wird. Von den sozialen Verwerfungen will ich gar nicht reden, aber doch diesen Hinweis geben. Nach Informationen des „Wetzlarer Kuriers“ vom Nov. 2016 hat ein Syrer, der 2015 nach Montabaur in Deutschland kam, die Familienzusammenführung bewilligt bekommen: vier Frauen und 23 Kinder, die im Monat eine staatliche Unterstützung von 30.000 € erhalten. Um diese Summe aus Steuermitteln zu erzielen, sind nach Berechnung von Hubert König, einem Ökonomen des deutschen Arbeitnehmerbundes folgende Gegenfinanzierung nötig: „Die 95,5 Handwerksgesellen "schenken" der syrischen Großfamilie Monat für Monat den Gegenwert von 2.292 Arbeitsstunden bzw. 458 Arbeitstagen.“ (https://www.deutscherarbeitgeberverband.de/klartextfabrik/2016_10_03_dav_klartextfabrik_ frauen-kinder.html) Der Syrer selbst kann das nicht, weil er sich nach dem Koran pro Tag um das Wohl eines der vier Frauen bemühen muß.

Bei all diesen Verwerfungen darf man sich nicht wundern, daß viele bei uns mit einer gewissen Sorge in die Zukunft schauen, obwohl wir materiell auf einigermaßen sicheren Füßen stehen. Die Sorge um die Bildung von Parallelgesellschaften und Gruppierungen, die hierher kommen, um zu parasitieren, die überhaupt kein Interesse daran haben, an unserem Leben Anteil zu nehmen, haben auch kein Recht, daß sie hier geduldet werden.
 
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