54. Jahrgang Nr. 3 / März 2024
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1. Mitteilungen der Redaktion
2. Meine Begegnung mit S.E. Erzbischof Pierre Martin Ngô-dinh-Thuc
3. My Time with His Excellency, Archbishop Pierre Martin Ngô-dinh-Thuc
4. Ma rencontre avec S.E. Mgr. Pierre Martin Ngô-dinh-Thuc
5. Mi encuentro con Su Excelentísimo y Reverendísimo Arzobispo Pierre Martin Ngô-dinh-Thuc
6. Il mio incontro con S.E. l´Arcivescovo Pierre Martin Ngô-dinh-Thuc
7. DECLARATIO
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion
Beuerberg, den 16.1.2024
Verehrte Leser!
Zunächst wünsche ich Ihnen – etwas verspätet, aber dennoch von Herzen – einen guten Start in das Neue Jahr und Gottes Segen für all Ihre Unternehmungen. Viele Leute erwarten in diesem Jahr einen Wechsel, besonders, was die politischen Verhältnisse angeht. Man bekommt spürbar mit, was es heißt, die Welt nach atheistischen Verhältnissen zu gestalten. Die aktuell laufenden Bauernproteste markieren nur den Angang einer großen Front gegen die globalistisch geprägten Programme. Aber man darf auch nicht vergessen, daß diese Regierung von den deutschen Bürgern gewählt wurde.... und die Ziele dieser Leute waren bekannt. Ein Leser aus den USA hatte mir geschrieben: „Man darf nicht umhin zu bedenken, daß unsere Situation eine Strafe Gottes ist. Wenn Gott diese Strafe nicht von uns entfernen will, können menschliche Bemühungen nur begrenzt etwas tun.“
Und dann gibt es noch Israel, das nun an den Pranger gestellt wurde wegen des Völkermordes, den es an den Palästinenser begeht. Die Klage wird neben Süd-Afrika von weiteren 32 Ländern unterstützt und von vielen Bürgern weltweit, auch von den Juden -  nicht von den Zionisten! - in aller Welt. Aber die Mächtigen schauen zu und lassen die Zionisten in Israel täglich den Gaza-Streifen weiter in ein einziges Trümmerfeld zerbomben. Und wir Deutschen können uns nur schämen für unsere Regierung, die sich auf die Seite der Zionisten, der Völkermörder stellt. Das Perfide an der Totalzerstörung der Palästinenser und dem Gazastreifen ist, daß Israel mit seinem Präsidenten Netanjahu, den der türkische Präsident Erdogan mit Hitler vergleicht, die alten Pläne eines Ben Gurion, eines Sharon oder eines Mosche Dajan betreibt, die Palästinenser zu vertreiben, um deren Gebiet Israel einzuverleiben. Man vergißt, daß die Idee eines jüdischen Staates das Produkt der Zionisten war, die keineswegs religiöse Ziele verfolgten, weswegen die wirklich religiösen Juden, diese Staatsgründung ablehnten. Nicht umsonst hat auch Pius X. das Ansuchen von Herzel abgelehnt, sich für dieses Projekt der Staatsgründung einzusetzen. Und aktuell läßt man die Palästinenser verdursten und verhungern. Man möge mir nachsehen, wenn ich meinen Empfindungen freien Lauf lasse. Aber wenn ich die Bilder der Zerstörung sehe, die mich an das zerbombte Dresden im Zweiten Weltkrieg erinnern, steigt der Zorn in mir auf.
Kirchlicherseits gibt es zwei Ereignisse, die zu erwähnen sind. Das gute zuerst. Der einstige, sehr erfolgreiche Diplomat der Kurie, Carlo Maria Viganò, den die Leser bereits durch seiner scharfsichtigen Beiträge aus der EINSICHT her kennen, hat einen großen Schritt gemacht, indem er die Gültigkeit seiner Bischofsweihe angezweifelt und sich von dem einstigen Econe-Bischof Williamson sub conditione hat nachweihen lassen. (Leider mit dem Econe-Problem.) Wenn einer die Adresse von Mgr. Viganò haben sollte, darf ich denjenigen bitten, sie mir mitzuteilen, damit ich ihn mit der Declaratio von Erzbischof Ngô-dinh-Thuc bekannt mache. Das zweite Ereignisse markiert den Tiefpunkt der einstigen katholischen Morallehre. Ich meine das Dekret mit dem Titel „Fiducia supplicans“, das es den sog. „katholischen Geistlichen“ erlaubt, homosexuelle Paare zu segnen. Das Dekret hat Staub aufgewirbelt, der aber wieder auf die Schlafmützen herabgeregnet ist und sich mit all den Häresien und bergoglianischen Perversitäten vereinigt hat.
Uns bleibt als stärkste Waffe immer noch das Gebet. Wie Leon Bloy es sagte: „Wir müssen beten, um das Grauen dieser Welt zu ertragen. Wir müssen beten, um die Kraft zu bekommen, warten zu können. Für den Menschen, der betet, gibt es weder Verzweiflung noch bittere Traurigkeit.“ Und das Stoßgebet, mit dem wir jede Aktivität unterbrechen können, soll unser ständiger Begleiter sein. Es dauert nur Sekunden, in denen ich Gottes Barmherzigkeit anrufen kann.
In diesem Sinne verbleibe ich mit allen guten Wünschen und Gottes Segen.
Eberhard Heller

Redaktionshinweis:
Durch die Rückgabe der Hefte hat uns ein älterer Leser in die Lage versetzt, Ihnen die Jahrgänge 1 – 24 abzugeben.

Titelbild: Winter, auf dem Weg zum Haiglkopf (bei Wackersberg), Foto: Bernhard Heller
Redaktionsschluß: 16.1.2024
Impressum: Herausgeber: Freundeskreis der Una Voce e.V., Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg
Redaktion: Dr. Eberhard Heller, Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg, Tel.: 08179/4979731
E-Mail: heller_einsicht@hotmail.com oder eberhard-heller@gmx.net oder heller-foto@gmx.de

 
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