52. Jahrgang Nr. 3 / Juni 2022
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1. Das Pfingstfest
2. Das Pfingstfest heute
3. Psalm für einen Sonnenstrahl
4. Der bösen Macht auf der Spur
5. Abbas Agathon...
6. Glasgow - statt Rettung der Welt, weiter in die Öko-Diktatur
7. Häutungen
8. Der Kölner Muezzinruf und der „Sieg über die Ungläubigen“
9. Zum 80. Geburtstag von Dr. Eberhard Heller
10. „Jetzt und in der Stunde unseres Todes“
11. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
12. Mitteilungen der Redaktion
Das Pfingstfest
 
Das Pfingstfest

von
Fr. Courtney Edward Krier

Indes kam das Pfingstfest, und alle waren beisammen. (Apg 2:1)

Häufig beziehen sich die Evangelisten und Apostel, die das Neue Testament schreiben, auf die Erfüllung des Alten Testaments, und dies geschieht, indem sie den Typus oder die Prophezeiung im Alten Testament und ihre Erfüllung im Neuen Testament zeigen. Das Pfingstfest ist im Geiste der Kirchenväter ein perfektes Beispiel echter Hermeneutik, wenn man das Pfingstfest des Alten Testaments mit dem Pfingstfest des Neuen Testaments vergleicht. Sowohl die alten Israeliten als auch die heutigen Katholiken feiern das Pfingstfest. Beide sehen darin die Gründung des Volkes Gottes: die Synagoge und die Ecclesia—Kirche. Im Gegensatz zur Errichtung der Synagoge (in der klassischen Verwendung der katholischen Kirche, die sich auf das Volk Gottes im Alten Testament bezieht) heißt es beispielsweise:

Ihr habt gesehen, was ich den Ägpytern getan habe und wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und euch an mich gebracht habe. Wenn ihr nun auf meine Stimme beharrlich hört und meinen Bund haltet, so werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein; denn mein ist die ganze Erde! Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein! Dies sind die Worte, die du zu den Kindern Israels sprechen sollst." (Exod. 19:4-6)

Unser Herr erklärt, bevor er in den Himmel aufsteigt:
,,Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. So geht denn hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und sie alles halten lehrt, was ich euch geboten habe. Seht, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt." (Mt 28:18-20)

Man könnte meinen, wie viele anzudeuten scheinen, dass die frühen Christen einfach an die Auferstehung eines gekreuzigten Christus glaubten, was ihnen die Hoffnung gab, dass es nach dem Leiden in dieser Welt ein Leben im Jenseits ohne Leiden geben würde, und dies wäre die Summe des Christentums vor seiner Entwicklung im Alter. Aber am Pfingstsonntag stellten die Apostel den Menschen eine Kirche vor, die vollständig war mit allem, was heute die katholische Kirche an Glauben, Opfer und Sakramenten ausmacht, die für alle Zeiten bestehen sollten, weil die Apostel mit dem Heiligen Geist erfüllt waren; und Sie begannen in fremden Sprachen zu reden, wie der [Heilige] Geist ihnen die Worte eingab. (Apg 2:4), so wie Moses die mosaischen Gesetze und Opfer und Rituale vorstellte.

Moses wird aufgefordert, das Volk zu heiligen und es waschen zu lassen. Er steigt auf den Berg Sinai, um das Gesetz zu empfangen, und als Moses sie zu Gott bringt, gibt es, als Gott auf den Berg herabkommt, lauten Lärm und Feuer. Und Mose belehrt dann das Volk, was Gott geboten hat. Diese Szene wiederholt sich bei der Gründung der Kirche unter Petrus:
„Indes kam das Pfingstfest, und alle waren beisammen. Plötzlich erhob sich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein gewaltiger Sturm daher führe. Es erfüllte das ganze Haus, in dem sie weilten. Zungen wie von Feuer erschienen ihnen, verteilten sich und ließen sich auf einen jeden von ihnen nieder. Alle wurden mit Heiligem Geist erfüllt. Sie begannen in fremden Sprachen zu reden, wie der [Heilige] Geist ihnen die Worte eingab.“ (Apg 2, 1-4)

Und dann beginnt Petrus, der Oberhirt des Volkes Gottes im Neuen Testament, das zu sagen, was Gott ihm befohlen hat, den Menschen zu sagen — Denn der Heilige Geist wird euch in jener Stunde lehren, was ihr zu sagen habt. (Lk 12, 12)— ,,Ihr Juden und all ihr Bewohner von Jerusalem! Das sei euch kundgetan! Vernehmt meine Worte (Apg 2, 14) Und später wird er der Kirche sagen, genau wie Moses: Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein gotthöriges Volk. Ihr sollt die herrlichen Taten dessen verkünden, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Lichte berufen hat. Einst wart ihr ein Nicht-Volk, jetzt seid ihr Gottes Volk. (1 Pt 2, 9)

Den Israeliten wurde das Gesetz in Steintafeln geschrieben, mit Priestern, Opfern, Ritualen, Vorschriften, Festen und Sabbaten. Den Christen wurde das Gesetz ins Herz geschrieben, wie der hl. Paulus sagt: Ihr seid doch offenbar ein Brief Christi, der durch uns zustande gekommen ist, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf Herzenstafeln von Fleisch.  (2 Kor 3, 3). Die Israeliten waren durch das Gewicht des Gesetzes belastet, die Katholiken sind von der schweren Last der levitischen Gesetze befreit, haben aber immer noch das Gesetz (Zehn Gebote), haben immer noch Priester, Opfer, Rituale und Vorschriften— Denn mein Joch ist sanft Und meine Bürde leicht. (Mt. 11, 30)

Mit anderen Worten, das Alte Testament hätte keine Bedeutung und wäre nur ein schöner historischer Bericht über die Israeliten vor Christus (welche Nation auf der Grundlage des Tanach, d. h. des Gesetzes, der Propheten und der Schriften – oder der Schriften des Alten Testaments für die Juden – endete mit Christus) und die Juden bezeugen, dass das Alte Testament mit Christus endete, weil sie keine Könige, keine Propheten, keine Priester und keine Opfer hatten – all diese endeten mit Christus. Es hat nur Bedeutung, weil das Neue Testament die Wahrheit des Alten Testaments bezeugt und daher erfüllend einen ewigen König, Priester und Propheten mit einem kontinuierlichen Opfer hat (siehe Mal. 1:11—11. Denn vom Sonnenaufgang bis zu ihrem Niedergang hin ist mein Name unter den Heiden groß. An jedem Ort bringt man Opfer dar und reine Gabe meinem Namen. Denn mein Name ist unter den Völkern groß", spricht der Herr der Heerscharen!) und Priestertum nach der Ordnung Melchisedechs (siehe Ps 109:4— Nun schwört der Herr und nie nimmt er zurück den Schwur: „Du sollst ein Priester sein auf ewig, wie Melchisedech es vorgebildet.“, mit Heb. 7, 15— Noch viel klarer wird die Sache, wenn nach der Art des Melchisedech ein anderer Priester aufgestellt wird, der es nicht nach einer fleischlichen Satzung geworden ist, sondern kraft unvergänglichen Lebens zu opfern das immerwährende Opfer in einem Reich (die Kirche) mit denen, die die Kirche regieren (Nachfolger der Apostel) und ein Lehramt (Magisterium), das die ewigen Wahrheiten lehrt. Die fehlerfreie Überlieferung der alttestamentlichen Bücher findet sich im Neuen Testament in der absoluten Bewahrung des apostolischen Glaubens: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles andere lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Jn 14, 26)

Daher wird die Bestätigung der Kirche in der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel gesehen, die göttlich inspiriert, die Kirche auf dem Vorbild errichten, die sie, wie Moses gelehrt, denen überlassen wurde, die ihnen nachfolgen würden: Da nahm ich eure Stammeshäupter, weise und erfahrene Männer, und setzte sie als Oberste über euch, über Tausend-, Hundert-, Fünfzig-, Zehnschaften damit sie euch alles lehren. (Deut. 1:15; siehe Lk 9:14 und Mk 6, 40)

Darüber schreibt Origenes: Nach Lukas: „Und er sagte zu seinen Jüngern: Laßt sie in Gruppen zu etwas fünfzig sich lagern. Denn diejenigen, die durch die Speise Jesu wieder zu Kräften kommen sollten, mussten entweder zu den Hundertschaften gehören, was eine heilige Zahl ist, und durch Vereinigung Gott geweiht werden; oder in der Reihenfolge der fünfziger Jahre, welche Zahl Vergebung enthält, nach dem Geheimnis des Jubeljahres, das sich in jedem fünfzigsten Jahr ereignet, oder nach dem Geheimnis des Pfingstfestes, das der fünfzigste Tag ist.“ (In Matt. xiv. 15, PG 13, 902)

Es ist daher notwendig zu erkennen, dass beim Lesen der Kirchenväter und ihrer frühen Lehrer (Lehrer des Glaubens) der Glaube, den sie lehren, das war, was sie empfangen hatten: Brüder, ich mache euch mit dem Evangelium bekannt, das ich euch verkündigt habe. Ihr habt es angenommen und steht in ihm fest (1. Korinther 15:1): Daß die Konzile Abweichungen von den Lehren der Apostel bekräftigen oder korrigieren. Daß die Päpste die apostolischen Lehren bestätigen und den Glauben schützen sollen. Das Konzil von Trient lehrte mit der völligen Ablehnung des Glaubens, des Opfers und der Sakramente durch die Protestanten erneut den Glauben, das Opfer und die Sakramente, die als der apostolische Glaube, das Opfer und die Sakramente geglaubt und akzeptiert werden müssen.

Als treue Katholiken halten wir an diesem apostolischen Glauben, Opfer und den Sakramenten fest. Die Kirche mag Zeremonien hinzugefügt haben, aber diese stehen in ihrem Vorrecht, um den von den Aposteln überlieferten Glauben, Opfer und Sakramente zu schützen, indem sie sie mit Zeichen und Worten überlagern, die ihre Absicht zum Ausdruck bringen, wie die Übergabe der Instrumente bei der Ordination, den Exorzismen bei der Taufe, der Hochzeitsmesse und Segnungen, um die Wirkung des Sakramentes zu betonen. Wegnehmen hieße Missverständnisse und andere Konzepte verleihen – und das sieht man in dem Moment, als das Räuberkonzil Vatican II den Glauben, das Opfer und die Sakramente änderte, dass ein neuer Glaube, eine neue Messe und neue Sakramente etwas anderes bedeuteten, welches die Feinde der Kirche einlud, sich darüber zu freuen, daß die Konzilskirche ihre Fehler eingesteht und sie korrigiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, daß diese Passage aus dem Heiligen Augustinus für ein katholisches Ohr so natürlich erscheint, aber zeigt, dass der katholische Glaube immer derselbe ist, weil der Heilige Geist, der an Pfingsten herabsteigt, die Kirche zum Heil führt.
„Jenes Brot, das ihr auf dem Altar seht - es wurde geheiligt durch das Wort Gottes -, ist der Leib Christi. Jener Kelch, besser gesagt, was der Kelch enthält - (ebenfalls) geheiligt durch das Wort Gottes -, ist das Blut Christi. Durch beides wollte Christus, der Herr, uns seinen Leib und sein Blut, das er für uns zur Vergebung der Sünden vergossen hat, anvertrauen. Wenn ihr sie in rechter Weise empfangen habt, seid ihr es, was ihr empfangen habt. Sagt doch der Apostel: Ein Brot, ein Leib, sind wir die Vielen (1 Kor 10,17). So (nämlich) legte er das Sakrament des Tisches des Herrn aus: Ein Brot, ein Leib, sind wir die Vielen.
In diesem Brot wird euch anempfohlen, in welcher Weise ihr die Einheit lieben müßt. Wurde denn jenes Brot aus einem einzigen Korn gemacht? Waren es nicht viele Weizenkörner? Bevor sie jedoch zu Brot wurden, waren sie getrennt; durch das Wasser wurden sie, und zwar nach einer gewissen Zerreibung, verbunden. Wird nämlich der Weizen nicht gemahlen und durch das Wasser benetzt, so bekommt er auf keinen Fall jene Form, die Brot genannt wird.
So wurdet auch ihr zuvor durch die Erniedrigung des Fastens sowie durch das Sakrament des Exorzismus gleichsam gemahlen. Hinzu kam die Taufe und das Wasser; ihr wurdet gleichsam benetzt, um die Form des Brotes annehmen zu können. Aber ohne Feuer gibt es kein Brot. Was also bezeichnet das Feuer, das für das Chrisma des Öls steht? Feuer hat die Funktion des Nährens, als solches verweist es auf den Hl. Geist. Achtet auf die Apostelgeschichte, wenn sie vorgelesen wird. Gleich wird mit der Verlesung dieses Buches begonnen werden, denn heute begann die Lektüre dieses Apostelgeschichte genannten Buches (in der Liturgie). Wer (spirituelle) Fortschritte machen will, wird sie von dort her machen können. Wenn ihr in der Kirche zusammenkommt, dann vergeßt die nichtssagenden Fabeleien: konzentriert euch auf die (heiligen) Schriften. Eure Bücher sind wir.
Achtet somit darauf und seht, wie der Hl. Geist an Pfingsten kommen wird. So wird er kommen: in feurigen Zungen zeigt er sich. Er entfacht in uns die Caritas, in der wir auf Gott hin erglühen und die Welt verachten sollen. Zugleich soll, was Stroh an uns ist, verbrennen und unser Herz wie Gold geläutert werden. Es tritt also nach dem Wasser der Hl. Geist als Feuer hinzu, und ihr werdet Brot, das der Leib Christi ist. Auf diese Weise wird (darin) in gewisser Hinsicht die Einheit zeichenhaft dargestellt“.
(Osterpredigt für Neugetaufte,  PL 38, col. 1099, Sermo. 227.)

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Pentecost

by
Fr. Courtney Edward Krier

And when the days of the Pentecost were accomplished, they were all together in one place (Acts 2:1)

Frequently the Evangelists and Apostles writing the New Testament refer to the fulfilment of the Old Testament, and this is done by showing the type or prophecy in the Old Testament and its fulfilment in the New Testament.  Pentecost, in the spirit of the Fathers of the Church, is a perfect example of true hermeneutics when contrasting the Pentecost of the Old Testament with the Pentecost of the New Testament. Both the ancient Israelites and present day Catholics celebrate Pentecost. Both see it as the establishment of the People of God: the Synogogue and the Ecclesia-Church. For example, in contrasting the establishment of the Synogogue (in the classic usage of the Catholic Church referencing the People of God in the Old Testament), one reads:

You have seen what I have done to the Egyptians, how I have carried you upon the wings of eagles, and have taken you to myself. If therefore you will hear my voice, and keep my covenant, you shall be my peculiar possession above all people: for all the earth is mine. And you shall be to me a priestly kingdom, and a holy nation. Those are the words thou shalt speak to the children of Israel. (Exod. 19:4-6)

Our Lord declares, before going up to heaven:

All power is given to me in heaven and in earth. Going therefore, teach ye all nations; baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost. Teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and behold I am with you all days, even to the consummation of the world. (Matt. 28:18-20)

One may think, as many seem to indicate, that early Christians just believed in the Resurrection of a Crucified Christ giving them hope that after suffering in this world there would be a life hereafter without suffering and this would be the sum of Christianity before evolving through the ages. But, on Pentecost Sunday, the Apostles presented a Church to the people that was complete with everything which makes up the Catholic Church today in Faith, Sacrifice and Sacraments that were to endure for all times because the Apostles were filled with the Holy Ghost, and they began to speak with divers tongues, according as the Holy Ghost gave them to speak (Acts 2:4) just as Moses presented the Mosaic laws and sacrifices and rituals.
Moses is told to sanctify the people and have them wash. He goes up Mount Sinai to receive the Law, and when Moses brings them to meet God, there is, as God comes down upon the Mount, loud noise and fire. And Moses then instructs the people what God commanded. That scene is repeated in establishing the Church under Peter:

And when the days of the Pentecost were accomplished, they were all together in one place: And suddenly there came a sound from heaven, as of a mighty wind coming, and it filled the whole house where they were sitting. And there appeared to them parted tongues as it were of fire, and it sat upon every one of them: And they were all filled with the Holy Ghost, and they began to speak with divers tongues, according as the Holy Ghost gave them to speak. (Acts 2:1-4)

And then, Peter, the leader of the People of God in the NewTestament, begins to speak that which God had commanded him to tell the people—For the Holy Ghost shall teach you in the same hour what you must say (Luke 12:12)—Ye men of Judea, and all you that dwell in Jerusalem, be this known to you, and with your ears receive my words. (Acts 2:14) And later will tell the Church, just as Moses: But you are a chosen generation, a kingly priesthood, a holy nation, a purchased people: that you may declare his virtues, who hath called you out of darkness into his marvellous light: Who in time past were not a people: but are now the people of God. (1 Peter 2:9)
The Israelites were given the Law written in tables of stone, with priests, sacrifice, rituals, prescriptions, feasts and sabbaths. Christians were given the Law written in the heart, as Saint Paul says: Being manifested, that you are the epistle of Christ, ministered by us, and written not with ink, but with the Spirit of the living God; not in tables of stone, but in the fleshly tables of the heart. (2 Corinthians 3:3). The Israelites were burdened by the weight of the Law, Catholics are freed from the heavy burden of the Levitical laws, but still have the Law (Ten Commandments), still have priests, Sacrifice, rituals and prescriptions—For my yoke is sweet and my burden light. (Matt. 11:30)
In other words, the Old Testament would have no meaning and would only be a nice historical account of the Israelites before Christ (which nation based on the Tanach, that is, the Law, Prophets and Writings—or Old Testament writings for the Jews—ended with Christ) and the Jews bear witness the Old Testament ended with Christ because they have had no kings, no prophets, no priests and no sacrifices—all these ending with Christ. It only has meaning because the New Testament bears witness to the truth of the Old Testament and therefore, fulfilling, has an eternal King, Priest, and Prophet with a continuous Sacrifice (cf. Mal. 1:11—For from the rising of the sun even to the going down, my name is great among the Gentiles, and in every place there is sacrifice, and there is offered to my name a clean oblation: for my name is great among the Gentiles, saith the Lord of hosts.) and priesthood according to the order of Melchisedech (cf. Ps. 109:4—The Lord hath sworn, and he will not repent: Thou art a priest for ever according to the order of Melchisedech, with Heb. 7:15—And it is yet far more evident: if according to the similitude of Melchisedech there ariseth another priest Who is made not according to the law of a carnal commandment, but according to the power of an indissoluble life: to offer the continuous sacrifice), a kingdom (the Church) with those governing the Church (successors of the Apostles) and a teaching office (Magisterium) that teaches the eternal truths. The transmission of the Old Testament Books without error is found in the New Testament in the absolute preservation of the Apostolic Faith:  But the Paraclete, the Holy Ghost, whom the Father will send in my name, he will teach you all things, and bring all things to your mind, whatsoever I shall have said to you. (John 14:26)
Therefore, the confirmation of the Church is seen in the descent of the Holy Ghost upon the Apostles who, divinely inspired, establish the Church on the prefigurement they were taught, like Moses, and left to those who would succeed them: And I took out of your tribes men wise and honourable, and appointed them rulers, tribunes, and centurions, and officers over fifties, and over tens, who might teach you all things. (Deut. 1:15; cf. Luke 9:14 and Mark 6:40) In this Origen writes:

And Luke: And he said to his disciples: Make them sit down by fifties in a company. For it was necessary for those who were to regain their strength through the food of Jesus, either to belong to the companies of a hundred, which is a sacred number, and consecrated to God through union; or in the order of the fifties, which number contains remission, according to the mystery of the Jubilee, which occurs in each fiftieth year, or to the mystery of the feast of Pentecost, which is the fiftieth day. (A Mystical Exposition of the Gospel, PG 13, 902, in Matt. xiv. 15)

It is necessary, then, to realize that in reading the Fathers of the Church and her early Doctors (teachers of the faith) the faith they teach was what they had received: Now I make known unto you, brethren, the gospel which I preached to you, which also you have received, and wherein you stand. (1 Cor. 15:1) That the Councils re-affirm or correct departures from the teachings of the Apostles. That the Popes are to confirm the Apostolic teachings and safeguard the faith. The Council of Trent, with the complete rejection of the faith, sacrifice and sacraments by the Protestants, taught, once more, the faith, sacrifice and sacraments that must be believed and accepted as the Apostolic Faith, Sacrifice and Sacraments.
As faithful Catholics, it is to this Apostolic Faith, Sacrifice and Sacraments that we adhere. The Church may have added ceremonies, but these are in her prerogative in order to safeguard the faith, sacrifice and sacraments handed down by the Apostles by layering it with signs and words that give expression to what she intends, such as the handing of the instruments in ordination, the exorcisms in baptism, the nuptial Mass and blessings to stress the Sacrament’s effect. To take away would be to lend misunderstanding and different concepts—and one can see this the moment the robber Vatican Council II changed the Faith, the Sacrifice and the Sacraments that a new faith, a new Mass and New Sacraments meant something different, inviting the enemies of the Church to rejoice that the Conciliar Church admits its errors and is correcting them.
In conclusion, this passage from Saint Augustine is one that seems so natural to a Catholic ear, but shows that the Catholic faith is always the same because the Holy Ghost, descending on Pentecost, guides the Church toward salvation.

This Bread you see on the altar, consecrated by the word of God, is Christs Body. This chalice, or rather, what the chalice holds, is Christs Blood. By them Christ the Lord wishes to bestow on us His Body and His Blood, Which He shed for you unto the forgiveness of sins.
If you have received them worthily, you are what you have received. For the Apostle says: For we, being many, are one bread, one body; all that partake of one bread (I Cor. x. 17). So did he explain the mystery of the Lords Table: One bread, one body; all that partake of one bread. He puts before you here how much we are to love unity. For this Bread, was it made out of one grain of wheat? Were there not many grains?
But, before they came to make the bread, they were separated. After they had been ground in the mill, they were united together by water. For unless wheat is ground, and mixed together with water, it will not take the shape we know as bread. So you also, you who have been as it were ground in a mill: by the grace of exorcism, and the humiliation of fasting. Then came Baptism, and water; and you were sprinkled with it, so that you came to be like the bread.
But, there can be no bread without a fire. What does the fire stand for? Confirmation. For the oil of chrism is the symbol of the Holy Ghost: our Fire. Pay careful attention to the Acts of the Apostles when they are being read: for we begin now to read this book. Today we commence reading the book called the Acts of the Apostles. Whoever wants to thrive in goodness, has the means to do so. When you all come together to the church, put away vanities: be very attentive to the reading of the Scriptures. We are your books.
Pay attention then, and keep your eyes open; for at Pentecost the Holy Ghost will come. And this is how He will come. He will show Himself as tongues of fire. For He will kindle charity in us: by which we shall earnestly love God, and think little of the world and our chaff will be burned away, and our hearts purified like gold. The Holy Spirit then comes as the fire after the water: and you are made into the bread which is the Body of Christ. And in this way we are taught about unity. (To Children, on The Holy Sacrifice,  PL 38, col. 1099, Sermo. 227.)
 
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