51. Jahrgang Nr. 5 / November 2021
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1. Weihnachten 2021
2. Cur Deus Homo? Warum Gott Mensch wurde Wir feiern Weihnachten
3. Die Einsamkeit
4. Heimkehr mit Hindernissen?
5. Leben und Werk des hochw. Abbé. Augustin Barruel
6. Ein deutsch-kretschmannisiertes ? Schicksal
7. Tiqua, eine Beratungsstelle für Schwangere
8. Buchbesprechung:
9. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
10. Leserbrief
11. Mitteilungen der Redaktion
Ein deutsch-kretschmannisiertes ? Schicksal
 
Ein deutsch-kretschmannisiertes ? Schicksal:
„Ich kann hier nicht mehr leben“

Verfolgung durch Corona-Regime: Prof. Hockertz flüchtet aus Deutschland


aus: Wochenblick (WB) vom 20.8.2021
https://www.wochenblick.at/verfolgung-durch-corona-regime-prof-hockertz-fluechtet-aus-deutschland/

Der bekannte Maßnahmen-Kritiker der ersten Stunde hat Angst. Nach einer überfallartigen Hausdurchsuchung fand Prof. Hockertz Überwachungssoftware auf seinen technischen Geräten. Seine Konten wurden gesperrt und ein Pfändungsbeschluss in Höhe von 820.000 Euro erlassen. Vor vier Tagen hat er Deutschland fluchtartig verlassen.

Hockertz hat Deutschland aufgrund der Verfolgung durch das Corona-Regime verlassen.
Hockertz Konten wurden gesperrt und ein Pfändungsbeschluss über 820.000 Euro erlassen. Er fürchtet sogar um sein Leben. (...)  Steuerhinterziehungs-Vorwürfe nur ein Vorwand? Am 17. Juni [2021] durchsuchten zwölf, teils bewaffnete Beamte, die sich als Steuerfahnder vorstellten, stundenlang seine Geschäfts- und Wohnräume. Sämtliche technischen Geräte wurden beschlagnahmt, laut einem Bericht auf Corona-transition. Der Wissenschaftler Prof. Stefan Hockertz ist Immunologe und Toxikologe und von Beginn an ein lautstarker Kritiker der Corona-Maßnahmen und auch der Genspritzen, die für ihn eine „grobe Körperverletzung“ darstellen (Wochenblick berichtete). Schon im März des Vorjahres hielt er fest, dass Corona, was die Gefährlichkeit betrifft, mit der Grippe vergleichbar ist. Aufsehen erregte auch sein Buch „Generation Maske“, in dem er die schädlichen Auswirkungen des Maskentragens bei Kindern nachdrücklich betonte (Wochenblick berichtete). Wie andere Kritiker des Corona-Wahnsinns hat auch er mit Repressalien des Corona-Regimes zu kämpfen.

Pfändungsbeschluss über 820.000 Euro – Konten gesperrt

Vor einigen Tagen wurden nun die Konten von Prof. Hockertz gesperrt und ein Pfän-dungsbeschluss in Höhe von 820.000 Euro erlassen. „Diesen Betrag verdiene ich brutto vielleicht in zehn Jahren“, soll Hockertz gegenüber Bekannten erklärt haben. Seine Anwälte und Gutachter seien der Ansicht, dass die Steuervorwürfe haltlos und bald vom Tisch sein müssten. Obwohl es nicht üblich ist, mutmaßliche Steuer-hinterzieher zu verhaften, habe Hockertz beschlossen, Deutschland zu verlassen. „Ich kann hier nicht mehr leben und erst recht nicht mehr arbeiten“, wird er zitiert.

Prof. Hockertz fürchtet um sein Leben

Nach der Durchsuchung im Juni sei Prof. Hockertz „total unter Schock gestanden“, wird unter Berufung auf Informanten berichtet. Sein Hausarzt habe nach der Durchsuchung eine posttraumatische Belastungsstörung bei ihm diagnostiziert. Er sei bis heute nicht arbeitsfähig und schwer geschädigt. Er habe Angst davor, dass man seine berufliche Existenz ruiniert und ihm sein Vermögen genommen wird. Er fürchte sogar um sein Leben, heißt es im Bericht. Vor vier Tagen hat Hockertz Deutschland daher fluchtartig verlassen. Er versuche sich im Ausland „mehr schlecht als recht über Wasser zu halten“ und sei, wie auch seine Lebensgefährtin, „völlig aufgelöst“. Hockertz habe betont, dass er nicht selbstmordgefährdet sei. Damit wolle er klarstellen, dass er sich unter keinen Umständen das Leben nehmen würde, beruft sich der Bericht auf Personen aus seinem Umfeld.

Hockertz letzte Nachricht auf Telegram


Das war die letzte Nachricht von Prof. Dr. Stefan Hockertz auf Telegram:
„Liebe Freunde bei Telegram.
 Danke für die große Solidarität, die ich in den letzten Wochen nach dem 17.06. erleben durfte. Ich versuche, zu entspannen. Abstand vom Bösen zu bekommen. Über Veränderungen in meinem Leben nachzudenken. Und eine Antwort auf die Frage zu finden, ob es im Moment noch Sinn macht, sich für Menschen aufzureiben, die doch nicht zuhören wollen, die dann doch sich impfen lassen und dem zunehmenden Druck nicht mehr standhalten können. Ich habe alles gesagt, alle Fragen beantwortet und aufgeklärt. Ihr findet vieles unter www.hockertz.com und unter www.mwgfd.de, dort wurde ebenfalls vieles auch von Kollegen zusammengefasst.
Ich muss mich erholen. Bevor ich wieder aktiv werden kann, müssen neue Fakten auf den Tisch, das wird im Oktober und November sicherlich beginnen. Dann gilt es die sich abzeichnende Katastrophe zu analysieren und nach vorn zu schauen, nicht zuletzt für unsere Kinder.„
Viele Grüsse
Stefan Hockertz

Steuerprüfung wegen Maßnahmen-Kritik?

Der Hintergrund der überfallartigen Hausdurchsuchung ist der Verdacht, Prof. Hockertz könnte Steuern hinterzogen haben. Er ist auch Unternehmer und wollte vor fünf Jahren neben seiner deutschen Beratungsfirma für Pharmakonzerne auch ein Unternehmen in der Schweiz gründen. Das Finanzamt Freiburg Land habe ihn dann informiert, dass der Verdacht aufkommen könnte, er wolle über die Schweizer Firma Steuern hinterziehen. Hockertz ließ daher von einem Steuerfachmann ein Gutachten erstellen, das diese Bedenken des Finanzamtes zerstreuen konnte. Die Schweizer Firma konnte starten, wobei in Aussicht gestellt wurde, dass es eine Betriebsprüfung geben werde. Diese fand im Oktober 2020 statt, also zu einem Zeitpunkt, wo Hockertz für seine Kritik an Corona-Impfungen und Maßnahmen bereits weithin bekannt war. Er ließ dem Finanzamt über seine Steuerberaterin sämtliche Unterlagen zukommen und hörte dann bis zur Hausdurchsuchung am 17. Juni nichts mehr von der Behörde.

Staatstrojaner und Überwachungssoftware

Nach der Durchsuchung beauftragte Hockertz Steuerstrafrechtler und bekam innerhalb weniger Tage Handys und Computer zurück. Er ließ die Geräte von Fachleuten unter-suchen, diese fanden Staatstrojaner und andere Überwachungssoftware. Ein brisantes Detail ist der Umstand, dass am Durchsuchungsprotokoll nur ein einziger Name eines Beamten aufscheint. Dies sei nicht üblich, denn normalerweise sollten sämtliche betei-ligten Beamten verzeichnet sein. Möglicherweise nahmen an der Hausdurchsuchung auch Beamte des Verfassungsschutzes teil, wird im Bericht spekuliert.

Nachwort der Redaktion

Verehrte Leser, Sie werden mich zu Recht fragen, warum diese tragische Geschichte den Weg in ein Heft der EINSICHT gefunden hat, wo es doch primär um die Debatte theolo-gischer Themen geht. Zum andern bleibt aber auch die Frage bestehen, wie eine solche Verfolgung eines regime-kritischen Wissenschaftlers in unserem Land möglich ist, das sich doch als Rechtsstaat darstellen möchte, der prüfen müßte, ob ein strafwürdiges Verhalten vorliegen würde. Gibt es da nicht den unabhängigen Richter, der nur dem Gesetz verpflichtet ist, um Beschlüsse durchzusetzen? Oder ist das ganze Rechtssystem aus den Fugen geraten?

Hier zunächst einmal die sachliche Erklärung: Richter sind – so das Grundgesetz - unabhängig. Die  Richter werden ernannt. Das Amt wird ihnen bei einem bestimmten Gericht übertragen (§ 27 DRiG). Die Berufsrichter werden vom Senat auf Vorschlag des Richterwahlausschusses ernannt. Er beschließt in geheimer Abstimmung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Staatsanwälte werden dagegen von der jeweiligen Regierung ernannt, sie sind Justizbeamte und weisungsgebunden wie jeder Beamte. Dieses Konstrukt ist im Gerichtsverfassungsgesetz von 1879 festgelegt: „Die Beamten der Staatsanwaltschaft haben den dienstlichen Anweisungen ihres Vorgesetzten nachzukommen." Der Oberstaatsanwalt – der höchste Vertreter in einem Bezirk - untersteht dem Landesjustizminister. „Wenn ein Staatsanwalt Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer Anweisung hat, muss er, wie jeder andere Beamte, "remonstrieren", also gegen die Weisung Einwände erheben.“ (Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 20.5.2015), obwohl viele Staatsanwälte eine Aufhebung des politischen Weisungsrechtes fordern.

Auch der Europarat hat diese Aufhebung gefordert. Im Falle Hockertz wurde dessen Durchsuchung wahrscheinlich nicht auf das Betreiben der Staatsanwaltschaft, sondern von der baden-württembergischen Justizministerin Marion Gentges (CDU) angeordnet. Man schaue sich nur den Fall des ehemaligen Chef des Verfassungsschutzes Hans Georg Maaßen an: Sein „Vergehen“ bestand darin, daß er Merkel widersprochen hatte... Grund genug, ihn zu feuern, um an seine Stelle den all zu willfährigen Thomas Haldenwang zu berufen. Von einem ehemaligen Kameraden der Bundeswehr, der die Stelle des stellvertretenden Oberbefehlshaber der NATO inne hatte, weiß ich, daß auch die Generalität in politische Abhängigkeit geraten ist.

Und wie schaut es in der Medienlandschaft aus? Man muß es nicht eigens aufführen, die Tatsache der manipulierten Beeinflussung durch die Mainstream-Medien, die sich an das System Merkel schon lange angedockt haben, ist hinlänglich bekannt. Neuerdings werden auf YouTube auch Beiträge gelöscht, die den Anschein des Abweichens vom Mainstream erwecken. Es herrscht eine Diktatur der Meinungsbeeinflussung vor, die vorschreibt, was veröffentlicht werden darf und was nicht.

Es bleibt die Frage, was es mit der Unabhängigkeit der Richter auf sich hat, die doch nur nach dem Gesetz handeln, also frei sein sollten. Wenn man den laxen Umgang mit Straftätern aus dem Migrantenmilieu betrachtet, kommt man hinsichtlich der Unabhängigkeit bald in Zweifel. Auch da hat eine Anpassung an das System Merkel stattgefunden. Gott sei Dank nicht bei allen. Aber durch die Dependenz, sogar Willfährigkeit mit der Politik kam und kommt es zu Verschleppungen von Strafverfahren, unbescholtene Bürger werden durch Staatsanwaltschaften kriminalisiert und grundgesetzliche Freiheitsrechte außer Kraft gesetzt.

Wenn das so weitergeht, steuern wir stracks auf einen Unrechtsstaat zu.

Eberhard Heller

 
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