51. Jahrgang Nr. 4 / August 2021
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Buchbesprechung
 
Buchbesprechung:

Covid-19: Der große Umbruch

von
Klaus Schwab und Thierry Malleret

... führt den Leser in eine Welt, in der im Zusammenhang mit der Corona-Krise und der „Klimakatatrophe“ kein Stein mehr auf dem anderen bleiben wird. Ebenso fintenreich wie perfide verkaufen uns die beiden Autoren diese neue Gesellschaft ohne Privateigentum und ohne Privatsphäre als eine Art besonders segensreicher und menschenfreundlicher Demokratie. Wie Schwabs „Demokratie“, in der allein transnationale Eliten aus Superreichen und Supereinflußreichen das Sagen haben, in Wahrheit aussehen wird, kommentiert er selbst ganz offen und ehrlich: „Wenn Demokratie und Globalisierung zunehmen, so ist kein Platz mehr für den Nationalstaat“. Daß bei der Abschaffung der Nationalstaaten auch unser Bargeld verschwindet und unsere vertraute Heimat mit Millionen von Massen unqualifizierter und billiger Arbeitssklaven beziehungsweise unsere Sozialsysteme mit Analphabeten vornehmlich aus Afrika und dem Vorderen Orient geflutet werden, sind feste Bestandteile des menschenverachtenden sogenannten „Großen Umbruchs“, der ein Denken in Alternativen nicht mehr zuläßt. Es kann sich also niemand mehr damit herausreden, er habe von nichts gewußt. Für die beschlossene Verschmelzung von Kapitalismus und Sozialismus, die man heute bereits im totalitären Rot-China beobachten kann, ist Covid-19 natürlich ein „Gottesgeschenk“, kein Wunder, daß das Virus höchstwahrscheinlich aus einem chinesischen Militär-Labor stammt, und wenn die Pandemie tatsächlich einmal vorbei sein sollte, gibt es ja immer noch die angeblich menschengemachte Klimakatastrophe, herbeiphantasierte Cyberangriffe aus Rußland, Energie-Blackouts, geschlossene Banken und schließlich Militär auf den Straßen. Das Machtergreifungssyndrom des herrschenden Establishments ist so durchschaubar wie seine Verlogenheit. Zwar ist der Einfluß des Menschen auf das Klima seit jeher denkbar gering, wenn jedoch die deutsche EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – eine Politik-Darstellerin, die bislang in sämtlichen Positionen eklatant versagt hat -, vor Auftreten des Corona-Virus von einem „Klimanotstand“ schwadroniert und einen „Green Deal“ propagiert, obwohl inzwischen bekannt ist, daß der berüchtigte Obama-Tweet, nach dem über 97 % aller Experten und Klimaforscher vom „menschengemachten Klimawandel“ überzeugt sind, eine der größten Lügen der Wissenschaftsgeschichte war, ist höchste Gefahr im Verzug. In Wirklichkeit hält sich nämlich auch unter Wissenschaftlern der Anteil der Klimawandelgläubigen und Klimawandelskeptiker in etwa die Waage. Alle anderen Behauptungen sind politiko-mediale Manipulationen.

Schwabs Hauptfeinde sind die rechten, konservativen, heimattreuen und patriotischen Bewegungen in vielen Ländern und natürlich Staaten wie Rußland, Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakei, die ihre nationale und kulturelle Identität nicht für seine größenwahnsinnigen Machtträume aufgeben wollen und multikulturelle Gesellschaften wie in den westlichen Ländern Europas generell ablehnen. Selbst Trumps Präsidentschaft in den USA war letztlich ein gescheiterter Versuch, das bislang bisher größte Menschheitsverbrechen in der Geschichte ,,die vollständige Globalisierung aller Lebensbereiche“, aufzuhalten. Seine skrupellosen Komplizen für eine Neue Weltordnung sind hingegen die großen Finanzeliten wie Bill Gates und George Soros mit ihren Stiftungen und Dutzenden NGOs, die Rußlands Präsident Putin korrekt als „Spionagezentralen“ bezeichnete, das Weltwirtschaftsforum, die WHO, die UNO, die EU, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission, Freimaurerlogen und nicht zuletzt der „tiefe Staat“ mit seinen Geheimdiensten und mit diesen verschwisterten terroristischen „Antifa“-Banden, den schwarzen Rassisten von „Black Lives Matter“, die in der Regel die „Drecksarbeit“ erledigen. Sie alle agieren abseits demokratischer Kontrolle, und man kann hier mit Spengler von einem „Milliardärs-Sozialismus“ sprechen, bei dem der Mittelstand ebenso wie bewährte bürgerliche und demokratische Ideale und Freiheiten buchstäblich auf der Strecke bleiben. In Bezug auf den von Schwab und seinen Anhängern favorisierten Transhumanismus, der nichts anderes ist als eine neue Symbiose zwischen Mensch und Maschine, kommt auch eine blasphemisch-satanische Schöpfungsordnung ins Spiel, deren dämonische Züge augenfällig sind.

Schwab und Malleret bezeichnen diesen Zustand eines diktatorischen Freiheitsentzugs, dessen ungute Anfänge wir jetzt mit den antidemokratischen und verfassungsfeindlichen Corona-Maßnahmen erleben, immerhin selbst als „dystopische Welt“. Wie man weiß, kann jedoch auch Ehrlichkeit mitunter sehr häßlich sein. Und so liest sich ihr Buch auch wie ein schlechter Science-fiction-Horror-Roman mit dem Unterschied, daß die Herren und die von ihnen gekauften und bestochenen Politiker und Regierungen ihr Horror-Szenario mit der Abschaffung von Nationalstaatlichkeit, Freiheit, Bürgerrechten, Demokratie und Rechtsstaat bitter ernst meinen. In ihren Augen sind dies allesamt Auslaufmodelle auf dem Weg zum globalen, zentralistischen Weltstaat, der durch seine gigantischen Datensammlungen Wahlen und Volksabstimmungen überflüssig machen wird, denn durch die totale Überwachung jedes Einzelnen wissen Schwab und Konsorten ja ohnehin, was für die zu Untertanen, Arbeitssklaven und Konsumenten degradierten Staatsbürger „gut“ und „richtig“ ist. Wie so oft, bringt die Demokratie mit ihren Machtexzessen auch ihre schlimmsten Feinde hervor. Wer also ganz genau wissen möchte, was unweigerlich auf uns zukommt, wenn sich die Völker nicht endlich eines Besseren besinnen und ihre Kulturen, ihre Eigenheiten und ihre Rechte auf Freiheit und Eigentum mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen, sollte dieses Buch zur Hand nehmen. Es wird ihm zwar die gute Laune und den Schlaf rauben. Aber war es nicht schon immer besser genau zu wissen, was der Feind im Schilde führt?

Werner Olles

Klaus Schwab/Thierry Mallerret: Covid-19: Der große Umbruch. Forum Publishing/ Forum Cologny. Genf 2021. 332 Seiten, 14,99 €

 
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