50. Jahrgang Nr. 9 / November 2020
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1. Trinität und Inkarnation
2. Kath. Bischöfe
3. Die Menschenrechte
4. Spätes Erwachen
5. Nicht in den Wind gesät
6. Als Corona-Maßnahme in Mecklenburg-Vorpommern sollen Kinder von ihren Eltern getrennt werden
7. Vom Selbstmord des Abendlandes
8. Islam-Terror in Wien
9. Buchbesprechungen:
10. NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN...
11. Mitteilungen der Redaktion
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion
Beuerberg, den 12.11.2020
Verehrte Leser,
zunächst möchte ich mich im Namen des Freundeskreises ganz herzlich bedanken für Ihr Interesse an unseren Publikationen. In der Reihe unserer Veröffentlichungen ist das vorliegende Heft Nr. 9 das letzte in diesem Jahr. Die Sondernummern 4 bis 6 können entweder im Druck – englische und spanische Version, oder als PDF-Datei - die französische - bei der Redaktion bestellt werden.
In Zeiten wie diesen, in denen die Regierenden sich fast jeden Tag neue Bestimmungen zur (angeblichen) Bekämpfung von Corona einfallen lassen und erlassen, um noch mehr Angst und Mißtrauen gegen jedermann (gegen jeden Maskenträger als potentiellen Virenüberträger) zu sähen, fällt es mir schwer, daran zu denken, daß Weihnachten, das Fest der Geburt des Gottessohnes immer näher rückt, das Fest, welches in die allgemeine Dunkelheit Licht und Zuversicht bringen soll. Viele haben verlernt, sich zu freuen, sich nicht in den Gedankenfluß, der von den Mainstream-Medien verbreitet wird, einbinden, ja sich von ihnen direkt fesseln zu lassen.
Ich habe einmal einen Wüstenvater zitiert, wonach das Beten, die intensive Zwiesprache mit Gott, die höchste geistige Anstrengung erfordert. Wenn man von dem normalen Sprechen eines Gebetes ausgeht, kann man sich kaum vorstellen, wie dieser Wüstenvater so betet, daß er an die Grenzen seiner geistigen Kräfte herankommt. Aber wir müssen uns auch anstrengen, um von den jetzigen Fesseln der Unsicherheit, der geistigen wie der alltäglichen, los zu kommen, sie für eine gewisse Zeit abzuschütteln, um frei zu werden, sich auf die Gewißheit zu konzentrieren und sich in ihr festzumachen, daß Gottes Sohn in diese Welt als Mensch gekommen ist, um uns einesteils Seine Liebe zu schenken, und zum anderen, um uns von den Sündenbanden zu befreien, auch von denen, die uns z.Z. so quälend binden.
Wie Sie vielleicht in all den Jahren, in denen Sie diese Zeitschrift beziehen, bemerkt haben, bin ich bemüht, Ihnen, verehrte Leser, zum Geburtsfest unseres Heilandes etwas Tröstliches zu vermitteln. Ich habe dieses Mal lange nachgedacht, womit ich Ihnen dieses Jahr etwas Zuversicht vermitteln könnte. Mir ist dann der Anfang des Johannes-Evangelium eingefallen, in dem klipp und klar Abrechnung gehalten wird: „Er kam in Sein Eigentum, doch die seinen – das damalige jüdische Volk - nahmen ihn nicht auf.“ (Joh. 1, 11) Ein bitteres Resume zum Ende des alten Bundes. Jenes jüdische Volk, welches so lange auf den Erlöser gewartet hatte, erhoffte sich Befreiung im politischen Bereich. Die Juden haben bis heute nicht begriffen, daß der Messias mit der Erlösung dort einsetzten müsse, von wo ursprünglich die Verfehlung seinen Ursprung nahm und die Vertreibung aus dem Paradies erfolgte: im Ungehorsam gegen Gottes Gebot. Es war die Sündenlast, die der Messias von den Schultern der Menschen nehmen wollte.
Und so erfplgte die Verheißung: „Die Ihn aber aufnahmen, Ihnen gab er Vollmacht, Kinder Gottes zu werden, als denen, die glauben an seinen Namen.“ (Joh. 1, 12) Wenn wir im Heil stehen wollen, müssen wir den zu uns hereinlassen, der vor unseren Türen steht und darauf wartet, daß wir ihn heranlassen, in unser Herz.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gnadenreiches Weihnachtsfest...
Eberhard Heller
... und vielleicht haben selbst diese Zeilen etwas Tröstliches für Sie.   

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In memoriam
Im letzten Jahr sind von uns gegangen:
Am 2. Juli ist unser langjähriger Abonnent, Herr Peter Cornelis Parlevliet aus Holland gestorben mit über 93 Jahren. Er hat seit 1981 unsere Arbeit immer großherzig unterstützt. R.i.p.
Ebenfalls verstorben ist Herr Dr. med. Miroskav Dufek aus Zürich in der Schweiz am 24. Sept. Er war Bezieher der EINSICHT seit 1979. R.i.p.

Redaktionshinweis:
Durch die Rückgabe ihrer Hefte hat uns eine ältere Leserin in die Lage versetzt, Ihnen alle bisher erschienen Hefte anzubieten. Die Einmaligkeit dieses Angebotes besteht darin, daß die Jahrgänge 1 bis 14 sogar in gebundener Form, d.i. in Buchform vorliegen. Interessenten bitten wir, sich mit der Redaktion in Verbindung zu setzen und ein Angebot zu unterbreiten.
Hinweis: Für Überweisungen aus dem Ausland auf unser Postbank-Konto benutzen Sie bitte (SEPA):
IBAN: DE68700100800214700805; BIC: PBNKDEFF.

Titelbild: Anbetung der Hirten um 1750, Privatbesitz, Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 12.11.2020
Impressum:
Herausgeber:
Freundeskreis der Una Voce e.V., Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg
Redaktion: Dr. Eberhard Heller, Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg, Tel.: 08179/4979731
E-Mail: heller_einsicht@hotmail.com oder eberhard-heller@gmx.net

 
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