50. Jahrgang Nr. 9 / November 2020
Datenschutzerklärung | Zum Archiv | Suche




1. Trinität und Inkarnation
2. Kath. Bischöfe
3. Die Menschenrechte
4. Spätes Erwachen
5. Nicht in den Wind gesät
6. Als Corona-Maßnahme in Mecklenburg-Vorpommern sollen Kinder von ihren Eltern getrennt werden
7. Vom Selbstmord des Abendlandes
8. Islam-Terror in Wien
9. Buchbesprechungen:
10. NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN...
11. Mitteilungen der Redaktion
Die Menschenrechte
 
Die Menschenrechte – eine Erfindung der freimaure-rischen, anti-christlichen Französischen Revolution

von
Werner Olles


Die Geschichte der Bundesrepublik ist die Geschichte einer schiefen Ebene. Als es um die Verabschiedung des Grundgesetzes ging, formulierte der Sozialdemokrat Prof. Carlo Schmid den bemerkenswerten Satz: „Die Bundesrepublik ist die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft, das Grundgesetz ein Besatzungsstatut.“ Bundeskanzler Adenauer meinte einmal, das Grundgesetz seien nicht die zehn Gebote, und vom ehemaligen CSU-Bundesinnenminister war zu hören „Man kann nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen!“ Und vergessen wir nicht, daß Bayern und die KPD aus zum Teil guten Gründen gegen das Grundgesetz stimmten. Es ging um Austrittsmöglichkeiten und die deutsche Einheit, jedenfalls wurde damals heftig, manchmal auch rabiat, aber immer politisch diskutiert.

Das ist lange her, und die schiefe Ebene ist spätestens seit 1968 noch erheblich schiefer geworden. Übrigens ist die Ersetzung von Religion durch Moral(ismus) und Tugend eine uralte freimaurerische Idee, geboren in der Französischen Revolution, weitergeführt in der sozialistischen Revolution und an sein schreckliches Ende gebracht in der 68er-Kulturrevolution, deren letzte Amokläufe wir heute erleben. Ziel all dieser Revolutionen war und ist es, alle Unterschiede abzubauen, um die Gesellschaft in ein totales Chaos zu versetzen. Als Beispiel kann Noirceul, eine Figur aus dem berühmten Buch „Juliette“ des perversen Revolutionärs de Sade dienen: „Ich will zweimal am Tag heiraten. Um 10 Uhr morgens, als Frau gekleidet, will ich einen Mann heiraten; um 12 Uhr, als Mann gekleidet, will ich einen Homosexuellen heiraten, der als Frau gekleidet ist.“

Der gesamte Gender-Wahnsinn ist in diesen Worten bereits enthalten. De Sade, dieser Prophet der Revolution und „Schutzpatron aller linken Bewegungen“, wie ihn Erik Kuehnelt-Leddhin bezeichnete, verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in einem Irrenhaus, doch seine Pläne wurden in den letzten 50 Jahren weitgehend verwirklicht und haben beängstigende Ausmaße angenommen. Was bisher noch nicht umgesetzt ist, ist vermutlich Teil unserer Zukunft. 68 war die verheerendste aller vorangegangenen Revolutionen, weil sie ein Anschlag auf die Familie war und das konzeptionelle Konzept der Gender-Lobby bildet, in der der Materialismus den Menschen ohne eigene Natur als sich ständig verändernde Materie sieht, die nach Belieben gemäß den Wünschen und dem Willen aller geformt werden kann.

Die Idee der Natur und des Naturrechts wurde durch eine transformierende Realität ersetzt, die sich in ständigem Wandel befindet und der Wärme und Fluidität des Lebens eine rigide Kaltherzigkeit gegenüberstellt. Übrigens erfand die Französische Revolution auch den Kult der Menschenrechte, tatsächlich gibt es jedoch nur ein einziges Menschenrecht, nämlich zu der Prüfung, die das Leben darstellt, zugelassen zu werden. Dies wird heute mit Füßen getreten, jährlich werden über hunderttausend ungeborene Kinder noch im Mutterleib zerstückelt, selbstverständlich im Namen der Menschenrechte. Dabei ist Abtreibung dämonischer als Mord, denn bei einem Mord ist der Verlust einschätzbar, was bei einer Abtreibung unmöglich ist. Hier zerstöre ich unwiderruflich ein weißes, unbeschriebenes Blatt, vielleicht einen zukünftigen Mozart oder Goethe. Niemand weiß das. Und noch etwas, haben Sie schon einmal gehört, daß heute von Bürgern oder Bürgerrechten gesprochen wird, es geht immer nur um Menschen – ein zoologischer Begriff – und irgendwelche dubiosen Menschenrechte. Carl Schmitt hat dazu das Richtige gesagt: „Wer Menschheit sagt, will betrügen!“ Und von Joseph de Maistre stammt die Erkenntnis: „Im Laufe meines Lebens habe ich Franzosen, Italiener, Russen usw. gesehen. Dank Montesquieu weiß ich sogar, daß man Perser sein kann. Doch was den Menschen betrifft, so erkläre ich, daß ich ihn zu keiner Zeit meines Lebens gefunden habe. Sollte er existieren, dann ohne mein Wissen“. Für den Staatstheoretiker, Philosoph und Gegenaufklärer ist Demokratie überhaupt nur in einer überschaubaren Menge von Bürgern denkbar, denn sonst ist für de Maistre nicht das Volk der Souverän, sondern das Geld. Und Rechte habe ich natürlich nur als Staatsbürger, während unsere Regierenden das nur für deutsche Staatsbürger geltende Grundgesetz derzeit zu einem Recht für alle irgendwo auf der Welt Lebenden umwandeln.

Der leider bereits 1999 verstorbene konservative Journalist und Aphoristiker Johannes Gross schrieb bereits vor über 20 Jahren im FAZ-Magazin „Heute führt das Gesindel das große Wort!“ Daran hat sich nichts geändert. Es ist sogar noch schlimmer geworden, menschliche Zerrbilder wie Sascha Lobo, Rezo, Greta und die kleinen Kretins von FFF, der Grünen Jugend, den Jusos oder der Gewaltverbrecher der sogenannten „Antifa“, die der patriotische Sozialdemokrat Kurt Schumacher völlig zu Recht als „rotlackierte Nazis“ bezeichnete, wollen uns vorschreiben, wie wir zu leben haben und was wir zu denken haben. Die katholische Kirche, die den Prozeß der Auflösung hätte stoppen können, kannte zwischen 1962 und 1965 ihre eigene Revolution, es war das Zweite Vatikanische Konzil, das daran interessiert war, mit dem Zeitgeist und der Welt in einen Dialog zu treten. Und so steuern wir ungebremst in eine glaubens-, rechts- und staatsfreie Gesellschaft, in der Normalität und Legalität immer weiter auseinanderfallen und zwangsläufig auf Selbstzerstörung ausgerichtet sind, während das vitale Prinzip der Tradition ausgehöhlt scheint.

Eine Gesellschaft, die „kein Ethos jenseits der Ökonomie“ kennt, wie der frühere CDU-Politiker Bruno Heck einmal richtig bemerkte, ist genauso verloren, wie eine Gesellschaft, die ihre Kinder tötet. Am Vormittag liberalisiert man die Abtreibung und führt die Homo-Ehe ein, am Nachmittag beschließt man moralistische Gesetze, die das Rauchen in Wirtshäusern und den Gebrauch bestimmter Glühbirnen verbieten. Die Lage ist durch die politische Korrektheit so grotesk, daß man es kaum für möglich hält. Eine durch und durch verdorbene Gesellschaft feiert ihre eigene Vulgarität, Verwahrlosung, Gemeinheit, Ungebildetheit, Dreistigkeit, Stillosigkeit und banale Häßlichkeit als neues ästhetisches Ideal. Ein einziger flüchtiger Blick auf das Fernsehprogramm genügt als Beweis. Die emanzipatorische Auflösung aller gewachsenen und natürlichen Bindungen, familiärer, lokaler, regionaler und nationaler Art, die gezielte Kulturzerstörung und systematische Verdummung unserer Jugend liefern uns am Ende den Lügen und Manipulationen jener Kräfte aus, die über die ökonomische, politische und mediale Macht verfügen und endet in einer gleichgeschalteten und uniformierten globalen Gesellschaft, in der man uns auf jederzeit beliebig austauschbare Produzenten und Konsumenten reduziert.

Keinem anderen Zweck dient die Massenmigration raumfremder Völkerschaften nach Deutschland und Europa. In diesem Zusammenhang sollten wir uns an die berühmte „Rivers of Blood“-Rede des britischen Tory-Abgeordneten Enoch Powell erinnern, eine Anspielung auf Vergil. Im April 1968 – dem berüchtigten Achsenjahr – warnte er mit der Rede „Ströme von Blut werden fließen“ vor den katastrophalen Folgen der Massen-Migration und wurde prompt von Edward Heath aus seinem Schattenkabinett geworfen.

Powell, ein hochgebildeter Politiker und Altphilologe, hatte die Arbeiterklasse und dreiviertel der Bevölkerung hinter sich, seine Politiker-Kollegen, die Journalisten und linken Intellektuellen, die ihn als „Rassisten“ beschimpften, bezeichnete er als „die quasselnde Klasse“. Wer sich das England von heute betrachtet, kommt nicht umhin Powell Recht zu geben, und ihn einen Visionär im Sinne Jean Raspails zu nennen. Es ist aber eine Tatsache, daß wir das Recht haben zu bestimmen, mit wem wir zusammenleben wollen oder nicht! Genau dieses Recht auf Heimat, Identität, Tradition und Selbstbestimmung wird uns heute aber mit dem fadenscheinigen Argument der sogenannten Menschenrechte – Beispiel „No Borders, no Nations“ oder „Kein Mensch ist illegal!“– teils politisch, teils juristisch, teils offen gewaltsam genommen. Das ist der Beginn der Tyrannei! Und um die Deutschen vollends zu einem Volk von Denunzianten zu erziehen – das dritte Reich und die DDR haben offenbar nicht gereicht -, hat das Bundesamt für Verfassungsschutz jetzt eine Telefon-Hotline eingerichtet, wo jeder beliebige Hobby-Verfassungsschützer bzw. Blockwart anonym „Gesicht zeigen“ kann gegen rechts oder wen oder was er dafür hält. Wer hier tatsächlich sein wahres häßliches „Gesicht zeigt“ ist jedoch der angeblich „freiheitlichste Staat der deutschen Geschichte“.

Die klassische Durchsetzungsfähigkeit des Rechts ist heute brüchiger denn je. So hat das Versprechen der Biotechnologie Homosexuellen das Kinderkriegen zu ermöglichen absolut nichts mit Menschenrechten zu tun, sondern ist nur ein weiterer Schritt zum vollautomatischen Subjekt der Warengesellschaft. Das System bringt heute ein Tempo vor, dem seine ursprünglichen Formprinzipien nicht mehr gewachsen sind. Das deutsche Asylsystem ist ein wahres Paradies für Menschen- und Drogenhändler, für Vergewaltiger, Messer- und Ehrenmörder, für Frauen- und Christenhasser. Angst und bange kann einem freilich werden bei all dem, was sich gegenwärtig in Westeuropa abspielt und zusammenbraut. Langsam sickert auch ins Alltagsbewusstsein die Erkenntnis, daß es angesichts des islamischen Tsunamis, der auf uns zurollt, keinen sicheren Rückzugsort mehr gibt.

In Zeiten flottierender Migrantengewalt kann selbst ein normaler Cafébesuch in Frankfurt am Main, das Auftanken eines Autos in Berlin, ein Urlaub in London oder der Besuch eines Konzerts in Paris jederzeit den Tod bringen. Ein unangenehm süßlicher Geruch, ein Fluidum von Tod und Mord wird in der weltoffenen, vielfältigen, bunten und verblödeten Gesellschaft verstärkt freigesetzt, es ist dies der üble Gestank eines aufziehenden Inter-Nationalsozialismus, der alles zu vernichten bereit ist, was ihm den Weg zur Macht versperrt in ein Lügengebäude gruseliger, kostspieliger und gefährlicher Illusionen. Dennoch ist es wahrlich nicht ohne Komik zu sehen, wie die Rechte heute die grausame Wahrheit des Politischen enthüllt, ohne dies mit der Verheißung einer gesellschaftlichen Emanzipation zu verknüpfen, während die mißratenen Kinder und Enkel der 68er Denkverbote, Tabus und Zensurmaßnahmen errichten, gegen die man einst so heroisch zu Felde gezogen war. Was wir dagegen tatsächlich brauchen, sind mehr Rechte für die Polizei und vor allem ein Ende der Kuscheljustiz bei linksextremistischen und islamischen Terroristen und Verbrechern. Und es muß ein Ende haben, daß Linke, Grüne und Sozis die Polizei dafür kritisieren, wenn sie einmal die Samthandschuhe auszieht und mit aller Härte gegen linke Gewalttäter vorgeht.

Doch der Liberalismus ist theologisch freimaurerisch-satanischen Ursprungs, politisch die Endstufe eines verfaulenden Abfallproduktes der diskutierenden Klasse und praktisch besetzt er das Schußfeld, während die Linke zum Hyperparasiten des Kapitalismus verkommen ist – Parasiten, die von Parasiten leben. Die Regierung, die Altparteien, die gleichgeschalteten Medien, Amtskirchen und Staatskünstler führen mittels Manipulation, Desinformation, Fake News und offenen Lügen einen Hybridkrieg gegen das eigene Volk, zerstören und verunstalten bewußt gesellschaftlich prägende, tradierte Wertmaßstäbe und führten uns mit sanfter Gewalt in ein neues Zeitalter des Relativismus, Kretinismus und Nihilismus, in dem nichts mehr gilt, was einst unsere große christlich-abendländische Tradition und Kultur ausmachte, den leuchtenden Glanz unserer Metropolen, die Schönheit unserer Natur und die Vertrautheit unserer Heimat. Mehr und mehr fühlt sich der Gläubige an Wladimir Solowjews „Antichrist“ erinnert und an Jeanne d´Arc, eine fromme, junge Frau und Kriegerin, die dem pazifistisch weichgespülten Christentum von heute nur noch anstößig erscheint. Doch sind ihre Worte unvergessen, als sie vor dem Richterstuhl auf die hämische Frage, ob sie denn nicht glaube, daß Gott auch die Engländer liebt, freimütig antwortete: „Ich weiß nicht, ob Gott die Engländer haßt oder liebt, ich weiß nur, daß sie aus Frankreich vertrieben werden müssen!“

Die heilige Johanna als Märtyrerin und Kämpferin für das Volk würde wohl auch heute zum Opfer einer „Kirche“, die sich als demokratisch-liberaler Sozialverband versteht, anstatt der göttlichen Macht zu dienen, sich der weltlichen Macht andient und darauf auch noch stolz ist. Oder kann sich jemand daran erinnern, daß unsere „Kirchen“ der 21 in Libyen enthaupteten koptischen Märtyrer gedachten oder den täglich in islamischen Ländern geschundenen und ermordeten Christen. „Kardinal“ Marx (Nomen est Omen) ließ sich im Fall der Kopten gegenüber dem katholischen Schriftsteller Martin Mosebach zu der abscheulichen Bemerkung herab, es seien doch nur Kopten gewesen, eine Äußerung, für die ihm vermutlich die Hölle zu Dank verpflichtet ist und für seinesgleichen ihre Tore weit öffnet.

Mehr als beschämend ist auch der Umgang mit dem einzigen demokratischen Staat des Nahen Ostens: Israel. Nicht allein, daß die UNO, die EU und unsere famose Bundesregierung die völlig korrupte und den Terrorismus fördernde und finanziell unterstützende sogenannte „Palästinensische Autonomiebehörde“, die in den israelischen Gebieten Judäa und Samaria prunkvoll residiert und auch die noch weit schlimmere Terrororganisation Hamas auf der Westbank mit Milliarden an Entwicklungshilfe alimentiert, die diese sogleich in Waffenkäufe umsetzt bzw. ihre Funktionäre, die nichts als Terrorpaten sind, fürstlich entlohnt. Wer erinnert sich in diesem Zusammenhang noch daran, daß der PLO-Führer Arafat auf seinem Privatkonto in Paris 130 Millionen Dollar hortete, während sein Volk darbte; die Bundesregierung stimmt, wenn es gegen Israel geht, in der UNO regelmäßig mit den islamischen Staaten gegen Israel, das zumindest seit Trump von den USA und ein paar kleinen Staaten wie Taiwan unterstützt wird.

Soviel zu den Lügen der Bundesregierung, Israels Sicherheit gehöre zur Staatsraison Deutschlands. Das Gegenteil ist der Fall. Man will es sich ja schließlich nicht mit den Ölscheichs und den inzwischen ca. 8 Millionen Muslimen, die bereits jetzt in der Bundesrepublik leben und die 5. Kolonne des islamischen Terrorismus bilden, verderben. Und wenn man auf dem Blog David Bergers „Philosophia Perennis“ liest, daß in der Würzburger Augustinuskirche das berühmte Bild der Seeschlacht von Lepanto auf dem Hochaltar verschämt mit einem modernen Gemälde überhangen wird, weiß man nicht, ob man sich angesichts dieser elenden Feigheit vor dem Feind erbrechen oder einfach resignieren soll. Denn daß es auch anders geht, zeigt die First Southern Baptist Church mit ihrem goldenen Grundsatz: „Heaven has strict immigration policies. Hell has open borders“! Gegen die intellektuelle Gülle der Linken und Grünen ist dies geradezu revolutionär.

 „Submarine nonverbale Dialoge mit Fischen und Quallen sind wesentlich ergiebiger als deutsche „Talk-Shows“ schreibt Pater Wolfgang Ockenfels OP in der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ (Heft 6, Dezember 2019), und der Politikwissenschaftler Patrick J. Deneen spricht in diesem Zusammenhang von „kultureller Amnesie, kulturlosen Nummern und Eintagsfliegen, die durch Zufall in einer flüchtigen Gegenwart leben“. Anstelle der antiken res publica diagnostiziert er heute eine „res idiotica“. Während es in den 1960er Jahren noch stundenlange Rundfunkdebatten zwischen dem linken Theodor Adorno und dem rechten Arnold Gehlen oder in den 1970er Jahren zwischen dem konservativen Intellektuellen Gerd Klaus Kaltenbrunner und dem sozialdemokratischen Vordenker Oskar Negt gab, das war geistig-philosophisches Hochland. Geht es um Kunst und Kultur, möchten wir mit Hans Sedlmayr, den Klassiker der Kritik, zitieren: „ Es gibt in der bildenden Kunst des Westens seit 120 Jahren das zynische Spiel, den bewussten Bluff, den gewinnsüchtigen Schwindel, den Betrug der Selbstbetrogenen, die schamlose Selbstdarstellung des Gemeinen.“

Soweit Sedlmayr, dem wir nicht widersprechen wollen. Tatsächlich war es für die westdeutsche Kunstszene eine Eklat, als sich nach der Wende die Existenz einer Leipziger und Dresdener Malerschule zeigte, deren Vertreter mit ihren Arbeiten weltweite Anerkennung genossen und beglücktes Staunen weckten. Die Rache kam sogleich, als westdeutsche Modernisten als Museumsleiter in Dresdens Staatlichen Kunstsammlungen und im Albertinum die gesamte DDR-Malerei vollständig ins Depot entsorgten. Hier in Frankfurt wurde mein Freund Dr. Claus Wolfschlag, der mit den Ausschlag für die Neue Altstadt gegeben hatte, von einem völlig talentfreien modernistischen Archtekturkritiker in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als „Rechtsradikaler“ diffamiert, der mit seinen Ideen unsere schlimme Vergangenheit entsorgen wolle. Man könnte auch von einer historischen Amnesie sprechen. Hatte es den 15 Millionen mit Gewalt und Massenmord völkerrechtswidrig vertriebenen Deutschen nach 1945 noch die Herzen und Seelen zerrissen angesichts des Verlusts ihrer geliebten Heimat, schauen ihre heutigen Nachfahren ungerührt zu, wie ihr Land von Millionen raumfremder Invasoren und Okkupanten afro-arabischer und zunehmend auch chinesischer Herkunft in Besitz genommen wird. Es ist nicht übertrieben von einer Islamisierung, wahlweise von islamisch besetzten Gebieten, Afrikanisierung und Chinesierung Europas zu sprechen.

Sollten die Deutschen und Europäer tatsächlich eines Tages aufwachen, wird es wahrscheinlich zu spät sein und sie werden sich – wenn sie Glück haben – als Arbeitssklaven der Landnehmer und neuen Herrscher wiederfinden, wenn nicht eine Christlich-Kon-servative Revolution das Blatt noch einmal wendet, was jedoch alles andere als sicher ist. Es geht Politik und Mainstream-Medien darum, die Bürger zu willigen und vor allem zahlungsunwilligen Untertanen zu erziehen, die sich jede Frechheit und Unverschämtheit bieten lassen. Inzwischen wurden Ende 2019 unsere Mütter und Väter, Großväter und Großmütter, die dieses Land nach einem schrecklichen Krieg wieder aufgebaut haben, in den Zwangsgebührensendern von einem Kinderchor als „Umwelt“- und dem Zwangsgebühren-Clown Jan Böhmermann als „Nazisäue“ beschimpft. Niedriger geht es wirklich nicht mehr. Ein Vorschlag: Als erstes den Lastschrifteinzug für ARD und ZDF per Brief oder e-mail kündigen und im Netz die Informationen des Rechtsanwalts Joachim Steinhöfel auf „Hallo Meinung“ lesen und befolgen. Allein das ärgert die GEZ-Sender erheblich und verursacht ihnen einen hohen Arbeitsaufwand. Die Beiträge darf man nämlich auch mit bar bezahlen. Es gibt da ein paar sehr wirksame Möglichkeiten, die staatlichen Hetz- und Haß-Sender an den Rand des Wahnsinns zu treiben, ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen.

So sind keineswegs 97 % der Klimaforscher von einem menschengemachten CO2-verursachten Klimawandel überzeugt, sondern nicht einmal die Hälfte, es gehen dabei immer mehr von der Fahne, und der Temperaturanstieg in den letzten 150 Jahren betrug auch keine 1,5 Grad Celsius, wie wahrheitswidrig behauptet wird, sondern laut Astrophysikern, und Meteorologen wie dem Briten Professor Corbyn, einem Bruder des britischen Labour-Chefs und dem deutschen Evolutionsbiologen Professor Kutschera zwischen 0,5 und 0,8 Grad. Prof. Corbyn nennt die Hysterie um den „Klimawandel“ sogar eine „Jahrhundertlüge“. Tatsächlich gelang es in Polen in Kohlekraftwerken CO2 durch Katalysatoren in Natriumcarbonat umzuwandeln, israelische Wissenschaftler entwickelten durch Gentechnik spezielle Bakterien, die CO2 in Zucker umwandeln, und Professor Kutschera plädiert in der „Jungen Freiheit“ für verstärkte Aufforstung, da Pflanzen für die Photosynthese CO2 als Nahrung dringend brauchen. Flüssigsalzreaktoren, die 4. Generation der Kernkraftwerke, produzieren inzwischen keinen atomaren Abfall mehr. Nur in Deutschland ist man anscheinend zu doof, um vernünftige Wissenschaft zu betreiben und vernichtet aus ideologischen Gründen lieber Wälder wie den als „Märchenwald“ bekannten Reinhardtswald für den Bau natur- und umweltschädlicher Windkraft-Monster.

Im kleineren regionalen Maßstab sind es eine ganze Reihe von Eingriffen in die Natur, die dazu führen, daß sich die neue Qualität von großflächigen Unwetterkatastrophen immer weiter steigert: In den Flußtälern werden die Böden industriell versiegelt, die Auwälder vernichtet und als Gewerbe-Gebiete und Bauland vermarktet, die Flüsse selbst begradigt, ausgebaggert und in „Wasser-Autobahnen“ verwandelt. Häuser und Menschen saufen buchstäblich ab in Dreckwasser und Schlamm. Doch der Landschaftsverbrauch geht ungebremst weiter wie beispielsweise in meiner multikriminellen Heimatstadt Frankfurt am Main (Ausländeranteil 53%, Tendenz steigend), in der ein rot-grün-schwarzer Magistrat, ohne die kleinste Form von Scham zu zeigen, auch die letzten unbebauten Gebiete zubetoniert, denn auch Frankfurt muß ja schließlich „wachsen“, weil Deutschland mal wieder „Fachkräfte“ braucht.

Und dabei dachten wir doch, daß seit der grundgesetzwidrigen Grenzöffnung 2015 hunderttausende Herzspezialisten, Astrophysiker, Geoingenieure und Handwerksmeister aller Branchen aus Afrika und dem Orient zugewandert wären. Völlig ausgeblendet wird dabei, daß Jahr für Jahr fast 200.000 echte Fachkräfte Deutschland den Rücken kehren und in die Schweiz, Dänemark, England, in die USA, Skandinavien und Australien auswandern, weil dort bessere Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten herrschen, und sie nicht von einem überbordenden Steuer- und Sozialsystem hemmungslos ausgepreßt werden, das eingewanderte „Fachkräfte“ großzügig alimentiert, während deutsche Rentner, nach 50 Jahren harter Arbeit völlig ausgebrannt, in Papierkörben und Mülltonnen nach Eßbarem suchen und sich vor den „Tafeln“ von jungen, kräftigen Ausländern aus einem bestimmten Kulturkreis anpöbeln lassen müssen.

Der Gipfel der Unverfrorenheit ist allerdings erreicht, wenn man Arbeitnehmern, denen jahrzehntelang eingebläut wurde, sich an mehr Mobilität und Flexibilität zu gewöhnen und auch mal eine Fahrzeit von ein bis zwei Stunden zu ihrem Arbeitsplatz in Kauf zu nehmen, nun ihr Dieselauto und demnächst auch den Benziner verbietet und auf die völlig unzuverlässige und teure Deutsche Bahn verweist.
Wie nicht anders zu erwarten, sind sämtliche Gipfelkonferenzen über „Klimawandel“ und „Nachhaltigkeit“ kläglich gescheitert, nicht zuletzt wegen der Forcierung in der Entwicklung des Weltmarkts und auf die Spitze getrieben in der Globalisierung der letzten Jahrzehnte. Tatsächlich können jedoch „Große Würfe“ nur mißlingen, aber kleine Schritte bringen ebenso wenig, weil sie kaum mehr mach- und durchsetzbar sind, wie Professor Sinn kürzlich in einer ARD-„Experten“runde nachwies und die sogenannte „Erderwärmung“ unwidersprochen gerade einmal zu einem Viertel als „menschengemacht“ bezeichnete. Laut der NASA ist übrigens wegen der zur Zeit geringen Sonnenaktivität bereits 2021 mit einer Abkühlung zu rechnen.

Den Rattenfängern der multikulturellen Toleranz, die auf Kirchentags-Niveau Lüge, Betrug, Fake-News und Täuschung verbreiten, um ihre Agenda der Massenansiedlung fremder Völkerschaften in Europa durchzusetzen, was natürlich zu einer Herrschaft der türkisch-arabischen Clans und der Scharia führen wird, in der die dann Herrschenden die Autochthonen in die Schranken weisen, kann dies alles nur recht sein. Die globale Warengesellschaft mit einer Weltregierung ist seit Jahrzehnten ihr erklärtes Ziel, für das sie selbstverständlich auch über Leichenberge gehen werden. Unter den westlichen Vasallen des Islams und der neuen „Weltmacht“ China ist Deutschland zum Vorreiter dieses Machtwechsels auserkoren. „Mit der speziellen Unterwerfungsfreude des deutschen Sonderweges von paganer Mystik über Romantik zum Totalitarismus ist dieses Land die Kernzelle der Islamisierung Europas“, so der Orientalist Hans-Peter Raddatz in der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ (Heft 6, Dezember 2019).

Tatsächlich ähnelt die Forderung der Jusos Abtreibungen bis zum 9. Monat zuzulassen der Mordlust von Heydrichs SD-Schergen und Einsatzgruppen und der NS-Genetiker, dagegen sind die Grünen mit ihren perversen Wünschen nach einer Aufhebung des Inzestsverbot geradezu human. Es ist der Gestank des Totalitarismus, und Nihilismus, gegen die der romanische Faschismus ein – wenngleich mißlungener – Versuch war, die menschliche Dekadenz zumindest ein wenig zu zügeln und zu zähmen und die Doppelnatur des Menschen in einigermaßen vernünftige Bahnen zu lenken. Dazu zählt übrigens auch die Rede Benedikts XVI. vor dem Deutschen Bundestag, in der er über die „Ökologie des Menschen“ sprach, für die allermeisten unserer Parlamentarier ein Buch mit sieben Siegeln. Genauso verwechseln sie auch Liberalismus, der in der Tat freimaurerisch-sata-nischen Ursprungs ist, mit Liberalität, die natürlich zur Freiheit gehört, und die ein wahrhaft starker Rechtsstaat auch an seinen Rändern durchaus praktizieren kann.

Es wandern auch immer mehr ehemalige FAZ-Leser zur NZZ ab, spätestens seit der liberal-konservativen Mitherausgeber Holger Steltzner 2019 entlassen wurde, das Feuilleton nur noch Langeweile verbreitet, und der konservative Substanzverlust sich nicht mehr verbergen läßt. Peter Hoeres hat in seinem Buch „Zeitung für Deutschland. Die Geschichte der FAZ“ (Salzburg 2019) geschrieben: „Die FAZ holt sich ihre Redakteure heute gern von der „taz“, wohingegen ihre Pensionäre in der „Jungen Freiheit“ schreiben.“ Und natürlich geht das Schlachten deutscher Bürger ungehindert weiter, wie im Dezember 2019, als auf dem Augsburger Weihnachtsmarkt ein deutscher Feuerwehrmann und Familienvater von einer finanziell vollversorgten Migrantengruppe zu Tode geprügelt und getreten und sein Freund, der ihm zu Hilfe eilte, schwer verletzt wurde. Die Polizei schützt die Bürger nicht mehr, sondern ist mit dem „Kampf gegen rechts“ vollauf beschäftigt. Jordan Peterson, ein bekannter Libertärer, sieht für die Zukunft übrigens den Untergang der EU, das Wiedererstarken Rußlands in Europa, eine von Weißen und Schwarzen gleichermaßen in Szene gesetzte gewaltsame Sezession der USA und einen jahrelangen Bürgerkrieg in den von Globalisten und Multikulturalisten beherrschten Ländern West-Europas inclusive der BRD voraus. Denn wenn der schlimmste Feind des Volkes ein Teil desselben ist, wird man realiter nicht darum herumkommen, auch wenn sich niemand von uns dies ernsthaft wünschen sollte.

Jahrzehntelang tolerierten und hofierten die Grünen Pädophile und Päderasten in ihren Reihen und verharmlosten deren verbrecherischen sexuellen Kindesmißbrauch. Nichts anderes als die Zerstörung der Kindheit ist übrigens auch ihre ruchlose Inanspruchnahme der idealistischen und teilweise geradezu rührenden jugendlichen „Protestbewegung“ gegen den Klimawandel, die von den Herrschenden gehätschelt wird und deren Sprecher zum Tee gebeten werden, während man die Identitäre Bewegung oder die JA, die gewaltlos gegen den „Großen Austausch“ kämpft, unnachsichtig verfolgt, mit Gerichtsprozessen überzieht und vom Verfassungsschutz beobachten läßt. Und vergessen wir auch nicht, was der italienische Dichter Ignazio Silone einst geschrieben hat: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus!“ Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus!“ Nie war diese Aussage so aktuell und wahr wie heute!

Ein letzter Gedanke für kommende Zeiten: „Die wichtigsten Schlachten werden von müden Soldaten geschlagen“. Ein alter, inzwischen leider verstorbener Freund, der mit gerade einmal 17 Jahren als Kradmelder der Waffen-SS-Panzerdivision „Hitlerjugend“ irgendwo in den Ardennen kämpfte, später die Brocken hinwarf und sich auf den gefährlichen Weg in seine fast völlig zerstörte Heimatstadt Darmstadt machte, in den Trümmern endlich sein Elternhaus fand und die Mutter tränenüberströmt ausrief „Der Bub ist da!“, gab mir zu seinen Lebzeiten diese Erfahrung weiter. Man kann den Ausspruch auf verschiedene Weise verstehen. Nimmt man ihn in seiner wörtlichen Bedeutung, so bringt er zum Ausdruck, daß in der Geschichte häufig der Sieg den Menschen zugefallen ist, die trotz ihrer Müdigkeit und Resignation weiterhin tapfer und unermüdlich gekämpft haben. Ob das nun in der eigentlichen Bedeutung des Wortes zu verstehen ist oder im übertragenen Sinne – ausgeruht und bei vollen Kräften seine Pflicht zu tun, ist keine große Kunst. Wenn man aber eigentlich nicht mehr weiterkann und dennoch nicht aufgibt, das ist wahre Liebe und Treue zu seiner Heimat, zu seinen Vorfahren und zu seiner Tradition und Kultur.
 
(c) 2004-2018 brainsquad.de