50. Jahrgang Nr. 2 / März 2020
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1. Es nahm also das Leben den Tod an, damit das Leben den Tod töte.
2. Die Evangelien auf historischem Prüfstand
3. Haben die Verfasser den Koran nicht gelesen?
4. Quo vadis?
5. Justitia Germaniae - quo vadis?
6. Buchbesprechungen:
7. NACHRICHTEN, NACHRICHTEN, NACHRICHTEN...
8. Mitteilungen der Redaktion
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion

Beuerberg,   15.3.2020
Verehrte Leser,
zunächst vielen Dank für Ihre Anteilnahme an unserer redaktionellen Arbeit, die sich seit längerer Zeit nicht mehr nur theologischen Problemen im Zusammenhang mit den vatikanischen Reformen, sondern auch dem Erhalt unserer christlich geprägten Kultur widmet. Aber unser Engagement beschränkt sich nicht nur auf die Herausgabe der EINSICHT. Wir helfen auch uneingeschränkt Personen, die unseren Rat suchen. Und wenn jemand Fragen hat oder Probleme benennt, die wir bisher noch nicht in unsere Zustän-digkeit aufgenommen haben, werden wir uns bemühen, darauf Antworten geben zu können.

Sie werden vielleicht erstaunt sein, daß dieses Heft einige Wochen früher erscheint als ursprünglich ge-plant, nämlich nach Ostern. „Schuld“ daran ist das Corona-Virus, von dem inzwischen alle Bereiche direkt oder indirekt betroffen sind, nicht nur der öffentliche. Bevor wir aber alle in Quarantäne geschickt wer-den, hoffe ich, daß dieses Heft noch problemlos gedruckt und versandt werden kann, um Sie auch in die-sen Zeiten mit Informationen zu versorgen. Wie man auch gegen dieses Virus angehen kann, zeigt uns ein Beispiel aus Italien. Dort, wo die Bürger ihre Häuser nicht mehr verlassen dürfen, öffnen sie ihre Fenster und Balkontüren und musizieren und singen gemeinsam, herzerwärmend, um sich als Schicksalsgemein-schaft zu bestärken.

Auch wenn das inzwischen schon wieder längst Vergangenheit ist, ja stündlich überholt erscheint durch stetig neue Anweisungen zur Corona-Pandemie, so möchte ich doch noch ein Wort verlieren zu dem Ver-halten der politischen Parteien nach den schrecklichen Morden von Hanau, wo ein geisteskranker junger Mann neun Personen erschoß, um dann seine Mutter zu erschießen und schließlich sich selbst. Während früher bei den Nazis die Juden für alles herhalten mußten, wenn etwas schief lief, so ist es heute die AfD. Was nun Hanau betrifft, so fielen alle, aber auch alle - das sind u.a. Baerbock, K. Göring-Eckhardt, R. Ha-beck, A. Kramp-Karrenbauer, A. Merkel, W. Schäuble, M. Söder, F. W. Steinmeier, Petra Pau, also die sog. politische Elite - über die AfD her und beschimpften sie als die neuen "Nazis, die Faschisten, die Rassisten, die Rechtsradikalen“, die für diese Morde (mit)verantwortlich sein sollten, obwohl inzwischen klar war, daß der Mörder im höchsten Maße psychisch krank und schizophren war. Dr. Curio hat diese Schuldzu-weisung verglichen mit den eigentlichen Brandstiftern, die den Feuerlöscher der Tat beschuldigen. (Bun-destagsdebatte vom 5.3.20) Diese infame Hetze läßt sich nur einordnen, wenn man die Mentalität dieser Elite betrachtet, die alle Abweichler als Nestbeschmutzer betrachtet, als Abtrünnige, die man bestrafen muß. Bei den Muslimen wird die Konversion vom Islam zum Christentum (oder einer anderen Religion) mit dem Tod bestraft. So hat z.B. ein ehemaliger Kommilitone von mir, Mahmoud Zakzouk, der sich in den 60igern hier in München mit Fichtes Philosophie beschäftigt hatte, als nachmaliger Religionsminister in seinem Land Ägypten die Todesstrafe für diejenigen gefordert, die vom Islam zum Christentum konvertie-ren (wollen). Ähnlich behandeln CSU, CDU, die SPD und die anderen Parteien jene ehemaligen Mitglieder ihrer Partei, die aus berechtigten Gründen, d.h. als Konservative ihre jeweiligen Parteien verlassen haben. Man wünscht nicht nur deren physische Vernichtung, sondern will sie moralisch vernichten, indem man sie als Monster, als Scheusale diffamiert. Das ist/war wenig erbaulich.

Dennoch werden wir daran festhalten, daß Gott der Herr ist, der einst alle und alles richten wird.

Eberhard Heller
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Redaktionshinweis:
Durch die Rückgabe ihrer Hefte hat uns eine ältere Leserin in die Lage versetzt, Ihnen alle bisher erschienen Hefte anzubieten. Die Einmaligkeit dieses Angebotes besteht darin, daß die Jahrgänge 1 bis 14 sogar in gebun-dener Form, d.i. in Buchform vorliegen. Interessenten bitten wir, sich mit der Redaktion in Verbindung zu set-zen und ihr ein Angebot zu unterbreiten.

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Titelbild: Pieta, Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 15.3.2020

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