49. Jahrgang Nr. 1 / Februar 2019
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1. Die Gottesfrage
2. Vererbung, Eugenik und schmerzlose Geburt
3. Ohne Kinder keine Zukunft!
4. Die Gemeinde von Philadelphia: ein dunkles Deja-vu
5. Zur Finanzierung der Moscheen in Deutschland
6. Grenze und Maß
7. Beten wir vergeblich?
8. Betrachtungen über das Gebet
9. Mitteilungen der Redaktion
10. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
 
Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...

Die Jusos, d.i. die SPD-Jugendorganisation, haben auf ihrem Parteitag Anfang Dezember 2018 beschlossen, nicht nur den § 219a – d.i. das Verbot, für Abtreibungen zu werben - aus dem Gesetzbuch zu streichen, sondern die Abtreibung bis zum 9. Monat frei zu geben, d.h. die Abtreibung komplett zu legalisieren, die in § 218 geregelt ist. Die einzige, die sich im Bundestag dagegen ausgesprochen hat, war die AfD, deren Sprecher, Beatrix von Storch, Teile der Jusos als „Babymörderfraktion“ geißelte (vgl. YouTube https://youtu.be/py9kuR4p3CE). Diese sog. Jungsozialisten wollen also Kinder, die kurz vor der Geburt stehen, noch umbringen lassen dürfen. Bis wohin muß man sinken, um solches Gemetzel noch als „rechtlich“ zulässig geregelt zu wissen! Damals, in den 80-igern, als es um die Neuregelung des § 218 ging, waren es die Emanzen, die auf ihr sog. Recht auf „Selbstbestimmung“ pochten... und sich damit als Euthanasisten auteten. Auf  Youtube nimmt Dr. Nicolaus Fest klar dazu Stellung: https://youtu.be/pwSbTtdaYFM

Studie: Vier von zehn Katholiken denken über Kirchenaustritt nach. - Mehr oder weniger ausgeprägt spielen 41 Prozent der Kirchenmitglieder mit diesem Gedanken, wie eine für das Erzbistum München erstellte Studie ergab. In Deutschland hat sich jeder vierte Katholik von der Kirche entfremdet und denkt darüber nach, auszutreten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Vor allem junge Katholiken sind unzufrieden. Mehr oder weniger ausgeprägt spielen 41 Prozent der Kirchenmitglieder mit diesem Gedanken, wie eine für das Erzbistum München und Freising erstellte und am Dienstag vorgestellte Studie ergab. Fest entschlossen zu einem Kirchenaustritt sind laut der Studie allerdings nur sieben Prozent der Katholiken. 13 Prozent der Befragten machen sich zwar Austrittsgedanken, sind aber noch unentschlossen. Weitere 21 Prozent der Kirchenmitglieder denken manchmal an einen Austritt, werden aber vermutlich in der Kirche bleiben. Die Studie wurde von der Beraterfirma MDG erstellt, einer Unternehmensberatung der katholischen Kirche. Das Sinus-Institut befragte im Auftrag der MDG im Jahr 2017 bundesweit knapp 1.400 Menschen und zusätzlich rund tausend Kirchenmitglieder im Erzbistum München und Freising. - Kirche als "Spaßbremse" Jüngere Katholiken wollen der Studie zufolge häufiger als ältere Gläubige die Kirche verlassen. So sind unter den 18- bis 29-Jährigen zehn Prozent fest zu einem Austritt entschlossen, bei den über 66-Jährigen dagegen nur vier Prozent. "Für die Kritiker - überwiegend Katholiken mittleren Alters - ist die Kirche unter anderem eine Spaßbremse und versucht, den Menschen Schuld einzureden", sagte Jana Goetzke, Markt- und Grundlagenforscherin bei MDG, bei der Vorstellung der Studie in München. Gründe für eine Kirchenmitgliedschaft sind neben dem Glauben auch die Familientradition, der Wunsch nach Taufe und kirchlicher Heirat oder das soziale Engagement der Kirche. So geben 72 Prozent der Befragten als Grund für ihre Kirchenmitgliedschaft an, dass das in ihrer Familie immer so war. Zwei Drittel (65 Prozent) begründen diese damit, dass sie ihre Kinder taufen lassen wollen. Ebenfalls zwei Drittel (68 Prozent) führen das soziale Engagement der Kirche an. (fab/AFP/dpa)
https://web.de/magazine/panorama/studie-katholiken-denken-kirchenaustritt-33527644

Sexueller Mißbrauch von Kindern – immer deutlicher wird, daß Bergolio/Franziskus in diesen Skandal verwickelt ist. Für Aufsehen erregte ein Artikel der Publizistin Hedwig von Beverfoerde in der Zeitung „Die Tagespost“ vom 28.8.2018 unter dem Titel „Der Rauch Satans - Die Fassade der nachkonziliaren Kirche ist zusammengebrochen.“ – „Teile der Hierarchie der Kirche sind vollständig verrottet. Das erschütternde Zeugnis von Erzbischof Viganò, veröffentlicht am 26. August, enthüllt, daß weite Teile der Hierarchie der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche vollständig verrottet sind. In den letzten 50 Jahren hat sich in der Kirche ein weltweites engmaschiges Netz homosexuell aktiver Priester und Bischöfen gebildet, in dessen Reihen massenhaft unfassbare sexuelle Übergriffe, Verbrechen und Verführungen gegenüber vornehmlich heranwachsende Jungen und Priesteramtskandidaten in Seminaren verübt wurden. Spätestens seit dem kürzlich veröffentlichten Pennsylvania-Bericht wissen wir, daß es hier auch um Satanismus, Vergewaltigungen und schreckliche Seelenzerstörung geht – verübt von geweihten Priestern. Erklärbar wird dies nur, wenn man endlich der Tatsache ins Auge blickt, daß ein wesentlicher Teil der institutionellen Kirche vom Glauben abgefallen ist. Die Kirche ist unter die Räuber gefallen. Viganò: Papst Franziskus hat Benedikts Sanktionen gegen McCarrick aufgehoben. Neben der halben Kurie klagt Erzbischof Viganò Papst Franziskus in persona an, dieser habe die unter Papst Benedikt XVI. gegen Kardinal McCarrick erlassenen Sanktionen (keine öffentliche Meßzelebration, keine Reisen, keine Aufenthalte in Priesterseminaren, Verpflichtung zu Gebet und Buße) im vollen Wissen um McCarricks Untaten aufgehoben und ihn sogar zu seinem eng-vertrauten Berater gemacht. Wenn dies wahr ist - und derzeit spricht wenig für das Gegenteil – dann steht der Nachfolger des Heiligen Petrus, der den offiziellen Titel „Heiliger Vater“ trägt, unter Anklage nicht nur der Mißbrauchs-Vertuschung, sondern der Komplizenschaft mit der Anti-Kirche.“ – „Die Behauptung, die Kirche verweigere Homosexuellen die Weihe, ist deshalb schon ad absurdum geführt, weil das liberale Lager von der Homo-Lobby angeführt wird. Dieser gehörte der kürzlich seines Kardinalamtes enthobene Theodore McCarrick an, der als Spinne im Netz der Mißbrauchsvertuschungen in den USA gilt – und selbst zahlreiche sexuelle Übergriffe auf Seminaristen beging.“

EZW kontra Polizeistatistik: Antisemitische Gewalt geht meist von Muslimen aus - Die polizeiliche Statistik zur "Politisch Motivierten Kriminalität" (PMK) steht hinsichtlich antisemitischer Straftaten in offensichtlichem Widerspruch zur Wirklichkeit. Darauf hat die Evangeliscbe Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin aufmerksam gemacht. Im Jahr 2017 wurden 94 Prozent der 1.504 erfassten Taten Rechtsextremisten zugeordnet. Wie der EZW-Referent Pfarrer Kai Funkschmidt im aktuellen "Materialdienst" der EKD-Einrichtung schreibt, gehen antijüdische Gewalttaten in den letzten Jahren in Westeuropa aber "ganz überwiegend auf das Konto von Muslimen". Deutschland sei dabei keine Ausnahme. Als Beispiele nennt er Brandanschläge auf Synagogen und körperliche Gewalt gegen Juden. Die typischen Täter entsprächen dem Muster "jung, männlich, muslimisch". Wegen antisemitischer Vorfälle an Berliner Schulen mit hohem muslimischen Schüleranteil wechselten jährlich sechs bis acht jüdische Kinder auf ein jüdisches Gymnasium. Der Autor verweist auch auf eine Umfrage der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2017 unter Juden in Deutschland. Deren Ergebnis widerspreche der Polizeistatistik diametral. Der Erhebung zufolge sind Muslime für 81 Prozent der antisemitischen Vorfälle verantwortlich, nach der PMK-Statistik aber nur zwei Prozent. Noch krasser ist der Unterschied im Blick auf Linksextremisten: Nach der Erfahrung der jüdischen Opfer gehen 25 Prozent der Taten auf Linksextremisten zurück - in der amtlichen Statistik sind es nur 0,07 Prozent. Rechtsextreme Täter kommen bei der Befragung erst an dritter Stelle (19 Prozent). Allerdings habe eine Umfragestatistik zu Straftaten ihre methodischen Grenzen. Funkschmidt zufolge liegt das Problem bei der amtlichen Statistik in der Erfassung der Taten. Sobald etwa ein Hakenkreuz oder der Hitlergruß im Spiel seien, würden die Vergehen als "Politisch Motivierte Kriminalität (PMK) rechts" eingestuft. Selbst wenn Anhänger der arabischen Terrororganisation Hisbollah bei einer Demonstration "Sieg-Heil" riefen - wie 2014 beim AIKuds-Marsch in Berlin geschehen -, tauche dies in der Statistik als Tat von Rechtsextremen auf. Funkschmidt: „Antisemitische Straftaten werden in Zweifelsfällen stets einer rechtsextremen Motivation zugeschrieben, selbst wenn man gar keine weiteren Hinweise hat." Auffällig sei, dass der "systematische Fehler", der zu groben Verzerrungen führe, seit Jahren bekannt sei und nicht behoben werde. Selbst der Antisemitismus-Expertenkreis des Bundestages sei zu dem Schluss gekommen: "Man darf also die Zahlen der PMK-Statistik nicht als Abbild der Realität missverstehen." Dazu Funkschmidt: "Wenn offizielle Statistiken die Realität nicht adäquat abbilden, das Problem bekannt ist, sie aber trotzdem weiter in gleicher Form erstellt werden, fördert dies das gesellschaftliche Misstrauen und nährt die Wahrnehmung, die da oben lügen und verschweigen, und das geschehe insbesondere bei Problemen im Zusammenhang mit Muslimen." Trotz der Verzerrungen in der PMK-Statistik tauche diese im politischen Meinungsstreit routinemäßig als unumstößliche Tatsachenbehauptung auf. So habe die Tageszeitung Rheinische Post im Januar 2018 geschrieben: "Über 95 Prozent antisemitischer Straftaten gehen auf das Konto von Rechtsextremen." Funkschmidt zufolge wird in dieser Weise die Polizeistatistik "zur Beschwichtigung benutzt und aus Sorge vor Islamophobie politisch instrumentalisiert".
(TOPIC Dezember 2018)

Verschleiern und vertuschen (Junge Freiheit, 39/18) Kath. Kirche:
Eine neue Studie belegt massiven sexuellen Mißbrauch in deutschen Bistümern – von Marco F. Gallina
Es klingt wie ein Déjà-vu: Katholische Prälaten vergehen sich an Minderjährigen, vornehmlich Jungen, und werden von Amtskollegen und Bischöfen gedeckt. Die Zahl der Mißbrauchsopfer bewegt sich im vierstelligen Rahmen; die Täter werden in die nächste Pfarrstelle versetzt, wo sie nach kurzer Zeit rückfällig werden. Weitergehende Aktionen oder Bemühungen auf der Bistumsebene? Fehlanzeige. Die Gemeinden erhalten in den meisten Fällen keine Informationen über das vergangene Treiben ihres neuen Priesters. Was auf den ersten Blick nach den Erkenntnissen aus dem US-amerikanischen Pennsylvania-Report (JF 37/18) ausschaut, der selbst Bischöfe und Erzbischöfe von ihren Stühlen zu rütteln droht, hat stattdessen mitten in Deutschland stattgefunden. Anders als der Pennsylvania-Report, den die Staatsanwaltschaft erstellte und im August enthüllte, handelt es sich bei der deutschen Studie hingegen um einen Auftrag von seiten der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Der Zusammenschluß aller katholischen Bischöfe Deutschlands hatte schon 2011 die Aufgabe an Christian Pfeiffer und das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen delegiert, sämtliche Personalakten der 27 Bistümer nach Hinweisen auf sexuellen Mißbrauch untersuchen zu lassen. Bereits 2013 zerstritten sich die DBK und Pfeiffer: Die Bischofskonferenz sah das Vertrauensverhältnis als zerrüttet an, Pfeiffer sprach davon, daß die Bischöfe die Studie zu „zensieren“ versuchten. (...) Doch selbst wenn es sich bei der Mißbrauchsstudie nur um die berüchtigte Spitze des Eisberges handelt – die Statistiken sind erschreckend genug, um eine ähnliche Lawine auszulösen wie in den Vereinigten Staaten. 1.670 Prälaten zählt die Studie in den Jahren 1946 bis 2014 als Täter auf. Die Mehrheit der 3.677 Mißbrauchs-opfer – hauptsächlich männlich im Durchschnittsalter von 13 Jahren – stand in einem Vertrauensverhältnis zum Täter.

 
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