56. Jahrgang Nr. 4 / Juli 2026
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1. Vorbemerkung zur Entstehung des Brief-Archivs
2. Ex oriente lux aut tenebrae?
3. Stellungnahme zu den Ausführungen von Fr. Krier
4. Die Einsamkeit
5. Erklärung zu „Unam Sanctam“
6. Gewitter über Europa
7. Terza Posizione – Für eine Querfront des Widerstands!
8. Für eine familienfreundliche Wende
9. Anmerkungen zu den geplanten Bischofsweihen
10. Zur Frage der Bischofsweihe

11. Fragen eines Nachbarn
12. Die bunte Gesellschaft ist vorgezeichnet
13. Die verhängnisvollen Wahnvorstellungen
14. Tor zur Hölle geöffnet:
15. Barack Obama
16. as die islamische Welt im Innersten auch zusammenhält,
17. Rußland
18. Buchbesprechung
19. In Deutschland verschwiegen:
20. Hinweis
21. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
22. Mitteilungen der Redaktion
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion
Beuerberg, 7.7.2026, Fest der hll. Cyrillus und Methodius
Sehr verehrte Leser,
zunächst möchte ich mich für die positiven Zuschriften und Ihr Interesse an unserer Arbeit bedanken. In einer Zeit äußerster politischer Anspannung – ich denke da an die beiden Kriege im Iran und der Ukraine und die weitere Eskalation, die uns durch das kriegerische Geschrei von Merz und Pistorius drohen – gehen Ereignisse, die unter normalen Umständen mehr Aufmerksamkeit verlangen, werden an den Rand geschoben. So bleibt die Konsekration (oder „Konsekration“) von einigen Bischöfen in Écône ein Ereignis, welches bald unter den Alltäglichkeiten aus der Aktualität verschwindet. Das angekündigte Unternehmen einer Papstwahl, das von einer mir unbekannten Gruppe von Klerikern angeschoben wird, ein Abenteuer mit offenem oder ungewissen Ausgang. Wir haben unsere Unterstützung angekündigt, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. (Welche das sind, erfahren Sie in diesem Heft.) Über die Ankündigung eines Unternehmens freue ich mich aber doch: die Eröffnung unseres Brief-Archivs (aufrufen unter https://einsicht-briefarchiv.de) im Internet. Möge es den Wissensdurst vieler Interessierter stillen. Und das soll zeitgleich möglich sein mit der Eskalation drohender kriegerischer Auseinandersetzung, die der Westen Russland androht durch immer provozierendere Aktionen. Längst ist die europäische NATO in den Krieg eingetreten. In Russland erwarten die Meschen, daß Putin endlich zurückschl.gt. Der ehemalige General a.D. Harald Kujat (* 1.3.42) bringt es auf den Punkt: Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann Putin zurückschlägt auf Anmahnen des russischen Volkes, u.a. um die Piraterie russischer Öl-Schiffe zu beenden.
In dieser allgemeinen Misere wird das Schicksal einer Bevölkerungsgruppe völlig vergessen: das Leid der Kinder. Unter den Trümmern in Gaza sollen noch die Leichen von 4000 Kindern begraben liegen... verursacht von dem Völkermörder Netanjahu. Und ihm folgt der verbrecherische Politclown Trump, der als erstes eine Mädchenschule bombardieren läßt mit über 140 toten Kindern. „Es gibt keine Rechtfertigung für die schrecklichen Ereignisse, die sich im Gazastreifen abspielen, wenn Hunderttausende unschuldiger Menschen unterschiedslos getötet werden, die einfach keinen Ort haben, wohin sie fliehen können. Wenn man blutige Kinder sieht, tote Kinder, wenn man sieht, wie Frauen, alte Menschen und Sanitäter sterben, ballt man die Fäuste und Tränen treten einem in die Augen.“ (Präsident Putin - UNCUT-NEWS vom 28.9.25). Und das sind jene Geschöpfe, denen im besonderen Maß die Zuwendung des Gottessohnes gilt, die noch offen sind für den Samen, den wir in ihre Seelen streuen können. Diese Niederlegung des göttlichen Samens wird zerstört, wenn die Eltern ihre Kinder in einer KITA einfach ablegen und die Verpflichtungen gegenüber den Kleinen abschütteln wie Staub aus schmutzigen Kleidern. „Jesus aber rief sie herbei und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehrt es ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch:Wer das Reich Gottes nicht annehmen wird wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.“ (Lk, 18, 15-17 vgl. auch Mt 19, 14) Und das ist das Ende der Kinderschänder: „Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.“ (Mt 18, 6) Ich wünsche Ihnen allen Frieden.
Ihr Eberhard Heller
 
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  Titelbild: Wetterstein, wolkenverhangen , Foto: Eberhard Heller
 Redaktionsschluß: 7.7.2026
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