Skandalregisseur Peter Zadek bekommt Bundesverdienstkreuz
von
Christel Koppehele
Welche preiswürdigen Verdienste hat er?
Peter Zadek wurde von seinem Starschauspieler Ulrich Wildgruber
schlicht "Monster" genannt. In der Nordsee bei Westerland setzte
Wildgruber seinem Leben ein Ende. Spaziergänger sahen die aus dem Sand
ragenden Stiefelspitzen und entdecken so die angeschwemmte Leiche, wie
die Presse berichtet hat.
"Der Verderber" nennt der ehemalige Intendant des Hamburger
Schauspielhauses Ivan Nagel seinen Kollegen. Man kann sich diesen Titel
einer Laudatio, nämlich "Der Verderber" (Edition Akzente Hanser) nur
augenzwinkernd denken, denn offenbar will Nagel von Zadek durchaus
verdorben werden.
Die Schauspielerin Christa Berndl sagte schaudernd von Zadek: "Er hat
mir die Eingeweide herausgerissen und um den Hals gewickelt." Die
Theaterprinzipalin Ida Ehre stöhnte einst: "Wenn ich diesen Kerl nur
sehe, wie er um sich guckt, als hätte er noch nicht genug provoziert."
(Welt Nr. 3, 16.01.2000)
Skandal-Provokation - dafür stand Peter Zadek. Man erinnert sich an den
Skandal-Othello, die Skandal-Lulu, das Musical "Andy", das einen
erschossenen Hamburger Jugendlichen mit nacktem Hintern auf allen
Plakaten zeigte und dessen "Musik" in dem ohrenbetäubenden Lärm der
"Einstürzenden Neubauten" bestand, (die Zuschauer bekamen Ohrenstöpsel
an der Kasse!).
In dem Buch "Theater als Ärgernis" ist ein Brief abgedruckt von einem
ehemaligen Generalmusikdirektor, der sich das Zadekstück "Maß für Maß"
angesehen hatte, denn die Klassiker wurden alle zu Zadekstücken,
weshalb man ihn auch "Klassikermörder" nannte. Hier nur einige Sätze
aus diesem Protestbrief an Zadek:
"Die im Kreis sitzenden oder stehenden Schauspieler strecken alle weit
ihr Zunge heraus (sehr komisch), empfangen von einem lächerlichen Pater
(oh, diese verfluchten Pfaffen) die fiktive Hostie, schlucken sie und
legen betend die Hände vors Gesicht. Das ist vortrefflich beobachtet,
ich gratuliere Ihnen. Aber wegen dieses Regieeinfalls möchte ich nicht
in ihrer Haut stecken. Ich wurde erinnert an jenen Gauleiter des
Dritten Reiches, der in einer Rede die Christen "Hostienfresser"
nannte."
In der "Literarischen Welt" vom 26.01. 2002 wird die britische Autorin
P.D. James wie folgt zitiert: "Wenn man wie wir, in einer sterbenden
Zivilisation lebt, stehen einem genau drei Wege offen: Wir können
versuchen, den Untergang abzuwenden, wie ein Kind, das seine Sandburg
an den Rand der Flutlinie setzt. Wir können den Niedergang von
Schönheit, Bildung, Kunst und intellektueller Integrität ignorieren und
in der inneren Emigration Trost suchen. Oder wir machen gemeinsame
Sache mit den Barbaren und kassieren unseren Anteil an der Beute."
Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den jüdischen
Provokateur, Skandalmeister und Gotteslästerer Peter Zadek hat
Bundespräsident Rau SPD gemeinsame Sache mit einem Barbaren gemacht. UNFASSBAR!! Gott bewahre uns vor dieser Art "preiswürdiger Leitkultur" in Deutschland!
|