56. Jahrgang Nr. 4 / Juli 2026
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1. Vorbemerkung zur Entstehung des Brief-Archivs
2. Ex oriente lux aut tenebrae?
3. Stellungnahme zu den Ausführungen von Fr. Krier
4. Die Einsamkeit
5. Erklärung zu „Unam Sanctam“
6. Gewitter über Europa
7. Terza Posizione – Für eine Querfront des Widerstands!
8. Für eine familienfreundliche Wende
9. Anmerkungen zu den geplanten Bischofsweihen
10. Zur Frage der Bischofsweihe

11. Fragen eines Nachbarn
12. Die bunte Gesellschaft ist vorgezeichnet
13. Die verhängnisvollen Wahnvorstellungen
14. Tor zur Hölle geöffnet:
15. Barack Obama
16. as die islamische Welt im Innersten auch zusammenhält,
17. Rußland
18. Buchbesprechung
19. In Deutschland verschwiegen:
20. Hinweis
21. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
22. Mitteilungen der Redaktion
Papst Leo der Große
 
Papst Leo der Große

zum Problem der Hypostatischen Union

„Obwohl also von jenem Anfang an, in dem das Wort im Schoß der Jungfrau Fleisch geworden ist, keinerlei Trennung zwischen der göttlichen und der menschlichen Substanz entstanden ist, und bei allem körperlichen Wachstum die Betätigungen einer einzigen persona gehörten, so vermischen wir keineswegs das, was in Ungetrenntheit geworden ist: Aus der Beschaffenheit der Werke merken wir, was zu welcher Natur gehört; das Göttliche beeinträchtigt das Menschliche nicht, das Menschliche nicht das Göttliche. Denn jedes von beiden kommt so auf diese Weise zusammen, dass in ihnen weder die Eigenheit weggenommen wird, noch die persona verdoppelt wird."
Sermo 65 vom 8. April 453
 
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