47. Jahrgang Nr. 4 / November 2017
Zum Archiv | Suche




34. Jahrgang Nr. 10/Dezember 2004

34. Jahrgang Nr. 3/April 2004

34. Jahrgang Nr. 8/Oktober 2004

35. Jahrgang Nr. 11/december 2005

33. Jahrgang Nr. 4/April 2003

33. Jahrgang Nr. 8/October 2003

32. Jahrgang Nr. 8/December 2002

36. Jahrgang Nr. 12/September 2006

14. Jahrgang Nr. 11/Mai 1984

10. Jahrgang Nr. 11/May 1980

10. Jahrgang Nr. 12/June 1980

10. Jahrgang Nr. 13/Februar 1981

11. Jahrgang Nr. 12/July 1981

15. Jahrgang Nr. 11/April 1985

13. Jahrgang Nr. 12/July 1983

13. Jahrgang Nr. 13/Oktober 1983

13. Jahrgang Nr. 11/April 1983

38. Jahrgang Nr. 11/February 2008

12. Jahrgang Nr. 12/Decembre 1982

12. Jahrgang Nr. 11/August 1982

38. Jahrgang Nr. 12/März 2008

39. Jahrgang Nr. 11/Mai 2009

39. Jahrgang Nr. 12/September 2009

Mitteilungen
 
Liebe Leser!

Das Echo auf die erste Nummer von EINSICHT war zu unserer Freude größer und positiver, als wir annahmen. Das bestärkt uns in der Vermutung, daß erst ein Teil all derer erreicht ist, deren unser römisch-katholischer Glaube alles bedeutet und die mit uns für seine Reinerkaltung kämpfen wollen. Mit umso größerer Anstrengung werden wir weiterarbeiten.
Zu allererst danke ich allen unseren Spendern mit einem herzlichen Vergelt's Gott für ihre spontane und großzügige Hilfe, ebenso allen unseren Lesern, die den Mangel an finanziellen Mitteln durch Weitergeben und empfehlen unserer Zeitschrift wettmachen. Helfen Sie uns bitte auch weiterhin, damit unsere Zeitschrift eine größere Verbreitung findet und in die Hände von immer mehr Hilfe suchenden katholischen Christen kommt. Sie helfen sich damit letzten Endes ja nur selbst. Wer von Ihnen möchte vereinsamt in einer völlig gottlosen Welt, die weder Glaube noch Sitte kennt, leben?
Ich bitte alle Leser, die mir nach dem Erscheinen unserer ersten Nummer ihr Urteil über EINSICHT oder Anregungen und Vorschläge geschrieben haben, um Verständnis dafür, daß ich ihnen nicht Jedem einzelnen persönlich antworten kann. Die Erledigung der Post würde meinen Arbeitstag allein ausfüllen. Auch in Zukunft werden nur ganz dringende Briefe beantwortet werden können. Wir bemühen uns, die einschlägigen Fragen in unseren Beiträgen zu behandeln.
Sehr gefreut haben uns die vielen Zuschriften, die uns zu unserer neuen Zeitschrift beglückwünscht und uns aufgefordert haben auf diesem Weg weiterzugehen. Ein Priester schreibt uns z. B.:"Ich danke für die 1. Nummer von EINSICHT. Für mich ist wie eine Fundgrube.(...) Tun Sie so weiter, wie Sie begonnen...) Weiterhin gute Erfolge für den guten Glauben. Verteidigen Sie ihn weiterhin so tapfer."
Eine andere Zuschrift lautet: "Ich bin von der ersten Nummer der EINSICHT sehr eingenommen Jede Zeile ist mir wie aus dem Herzen gesprochen..."
Wieder ein anderer Priester, aus Österreich, schreibt: "Die Zeitschrift EINSICHT ist eine echte röm. katholische Zeitschrift, die den Mut hat, die Wahrheit zu sagen und den Leuten die Augen zu öffnen. Es ist ein Jammer, was man aus der hl. Messe gemacht hat. Ich möchte selbstverständlich diese Zeitschrift ab sofort abonnieren. (...)"
Eine andere Zuschrift, aus Hamburg: "Mit großer Freude erhielt ich Ihre erste Ausgabe der EINSICHT und möchte Sie auf dem eingeschlagenen Weg eindeutig ermutigen. (...) Sie legt so überzeugend dar, daß alle nicht nach dem Missale Romanum von 1570 vollzogenen Wandlungen ungültig sind.
Natürlich haben wir auch einige negative Zuschriften erhalten. Aber alle diejenigen, die uns bescheinigten, völlig auf dem falschen Weg zu sein, hatten mit keinerlei stichhaltige Argumenten aufzuwarten. Sie begnügten sich - bezeichnend für den Geisteszustand der Reformer - mit unbeweisbaren Behauptungen, ja mit Beschimpfungen. Wie sollte es auch anders sein?
Unter den gutgemeinten Ratschlägen finden sich einige, auf die es sich lohnt zu antworten. So warf man uns z.B. vor zu "hoch", zu "theologisch" zu sein. Liebe Leser, bedenken Sie, was wir uns zur Aufgabe gesetzt haben. Unseren römisch-katholischen Glauben, das Wertvollste was wir haben und das unserem Leben den einzigen Sinn gibt, wollen wir verteidige und rein erhalten. Können wir das in einem plaudernden Gesprächston machen mit Geschicht Geschichtchen und Anekdötchen, die sich leicht und flüssig lesen lassen, quasi zur Unterhaltung? Genau auf diesem Weg ist es offensichtlich den Reformern und den Glaubenszerstörern gelungen, das "einfache katholische Volk" von einer wahren geistigen Durchdringung unseres Glaubens auszuhalten. Jetzt können sie es um so leichter für dumm verkaufen. Nein, jeder einzelne katholische Christ ist im Gewissen verpflichtet, seinen Glauben zu verstehen und geistig zu erfassen. Er ist der höchsten geistigen Anstrengung wert. Seichte, pseudokatholische Unterhaltungsblätter gibt es wie Sand am Meer. Für diese Art von Literatur werden wir keinen Finger rühren.
Etwas anderes ist es, wenn man uns rät, möglichst  einfach und klar zu schreiben. Wir wissen um die Wichtigkeit dieser Forderung und werden uns bemühen, ihr zu entsprechen. Aber gewisse Dinge können nicht einfacher gemacht werden, als sie sind. Wir sind uns darüber im Klaren, daß gewisse Beiträge für manche Leser vorerst wirklich noch zu "hoch" sein werden, weil sie sich erst auf diese "Höhe" begeben müssen. Dies geht nicht von heute auf morgen. Diese Leser bitten wir, sich zunächst auf die anderen Beiträge, die ihnen leichter zugänglich sind, zu konzentrieren. Wenn sie sich aber in den schwierigen Fragen, die gelöst werden sollen, auf ihr eigenes Urteil stützen wollen, dann wird ihnen geistige Anstrengung nicht erspart bleiben.
Andere Korrespondenten schlugen uns vor, ja beschworen uns, nicht andere "konservative"
Zeitschriften (z.B. den FELS) anzugreifen. Auch hier tut eine klare Antwort not. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Einsicht zu erlangen und Einsicht zu vermitteln. Wenn sich dieser Wille zur Einsicht nicht auf alles (jetzt aber auf wirklich alles - kein "alles", das angeblich auch "vieles" heißen kann) erstreckt, dann ist er kein Wille zur Einsicht mehr, sondern ein Wille zur Beschönigung, zur Ideologie, zur Verführung, zur Reform. Und wer diesen uneingeschränkten WiIlen zur Einsicht nicht hat, der wird von uns ohne Rücksicht kritisiert und angegriffen werden. "Wer nicht sammelt, der zerstreut", hat Jesus gesagt. Deshalb ist jeder, der nicht für den integren katholischen Glauben ist gegen ihn.- Auf den Widerspruch zwischen Rede und Tat des FELS hat schon Dr. G.P. Glomb in seinem Lesebrief - (vgl. Seite -33-) hingewiesen. Der FELS ist kein Fels mehr - ob er nun einmal einer war oder nicht. Er ist ein Sandhäufchen, das der leiseste Windhauch verblasen wird. Herausgeber und Redaktion haben begonnen, den katholischen Laien und Priestern diesen Sand aus Leibeskräften in die Augen zu streuen. Wir bekämpfen die Unwahrheit - und im FELS steht die Unwahrheit. Was in den letzten drei Nummern zur Frage des "pro multis" geäußert worden ist, ist unverantwortliche Irreführung der verzweifelten katholischen Christen.
Zum Abschluß noch einige Informationen. Die überwältigende Mehrzahl derer, die uns geschrieben haben, hat sich dafür ausgesprochen, daß wir das Verfahren der Vervielfältigung beibehalten, zumindest am Anfang. Wir wollen dies gerne tun, zumal unsere Finanzlage zur Zeit den Druck noch nicht erlaubt. Wir werden von der nächsten Nummer an einem Leser Vorschlag zufolge, einen etwas breiteren Rand auf der linken Seite lassen, damit die Blätter leichter geheftet werden können.
Bezüglich der Leserbriefe bitte ich alle Leser, die ihre Zuschriften an die Redaktion nicht veröffentlicht sehen möchten, auf ihrem Schreiben einen dementsprechenden Vermerk zu machen. Für die Zukunft behalten wir uns das Recht der Veröffentlichung aller Leserbriefe vor, die diesen Vermerk nicht tragen.
Vom 27. bis 31. Mai 1971 werden wir am sogenannten "Marsch nach Rom" teilnehmen, den wir als Sühne- und Bußwallfahrt machen, um auf dem Petersplatz eine Nacht lang und am Grabe es hl. Apostels Petrus und seiner heiligen Nachfolger für unsere römisch-katholische Kirche und besonders für die hl. Messe zu beten. Ebenfalls werden wir an der Prozession von Santa Maria Maggiore zum Petersdom teilnehmen.
Ein wahrhaft schauerliches Erlebnis einer Leserin möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Weil sie die hl. Kommunion nicht im Stehen empfangen wollte wie sonst alle anderen Leute, die am Ostersonntag im Dom zu Trier zum Tisch des Herrn gingen, kniete sie eine geschlagene Viertelstunde lang während der Kommunion der Gläubigen vor dem Altar. Man hat ihr den Leib des Herrn nicht gegeben.

 
(c) 2004-2007 brainsquad.de