51. Jahrgang Nr. 2 / März 2021
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1. Ostern
2. Psalm zum Ende
3. Das Todesurteil des Pilatus
4. Das Turiner Grabtuch – ein Beweis für die Existenz Jesu? Teil I
5. Das Turiner Grabtuch – ein Beweis für die Existenz Jesu? Teil II
6. Buchbesprechung
7. Sprachgewaltiger Universalist von zeitloser Bedeutung
8. Ankündigung
9. Mitteilungen der Redaktion
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion

Beuerberg, den 21.3.2021, Passionssonntag

Verehrte Leser,

zunächst möchte ich mich im Namen des Freundeskreises ganz herzlich bedanken für das anhaltende Interesse an unseren Publikationen. Man kann sich das kaum vorstellen: vor 50 Jahren, im April 1971 erschien das erste Heft der EINSICHT mit dem bezeichnenden Eröffnungsartikel „Quo Primum“, jener Bulle Pius V. vom 14. Juli 1570, mit der er das römische Meßbuch in die Kirche eingeführt hatte. Sie diente in der Folgezeit gleichsam als Richtschnur für unsere weitere kirchliche Arbeit, die sich zunächst auf die Analyse des sog. N.O.M. bezog. Seit Mai 1975 redigiere ich die Zeitschrift. Das sind nun auch gut 46 Jahre, eine lange Zeit, in der die Redaktion das kirchliche Geschehen weltweit begleitet hat, mit vielen Höhen und Tiefen bis hin zur Resignation, die seit einigen Jahre die Seele der Menschen gefangen hält. Dennoch halten wir einen Augenblick inne und danken Gott, besonders dem Hl. Geist, daß er unsere Arbeit in all dieser Zeit getragen hat. Das vorliegende Heft will zweierlei: einmal die Schmach darstellen, die Christus für unsere Erlösung ge- und durchlitten hat, indem die Juden ihn wegen angeblicher Gotteslästerung von Pilatus zum Tode haben verurteilen lassen, und zum anderen an den triumphalen Sieg erinnern, den der gleiche Christus durch seine Auferstehung von den Toten für sich selbst, aber dann auch für die demütigen Christen errungen hat. Im „Exsultet“ der Osternacht schreit die Kirche gleichsam ihre Freude über den Todesbezwinger hinaus. Was wir an diesen beiden Tagen, dem Karfreitag und dem Osterfest feiern, sind gleichsam zwei Seiten einer Medaille. Wir wären glücklich, wenn Ostern nicht bloß auf die Feier der Liturgie beschränkt bliebe, sondern auch die Auferstehung der geschmähten, in Agonie dahinsiechenden Kirche einleiten würde. Doch die bleibt uns bisher versagt. Und an dieser Verharrung in der geistig-geistlichen Starre sind wir nicht schuldlos. Bereits im Jahre 1992 hatte ich an Herrn Dr. Disandro in Argentinien auf diese, sich verschlimmernde Situation hingewiesen: „Was die Restitution der Kirche angeht, so habe ich bereits in der EINSICHT dargelegt, daß es prinzipiell nicht bloß um die Erhaltung des Glaubens gehen kann, sondern um die Rettung der Kirche als Heilsinstitution. Der Glaube ist der Glaube der Kirche, und nur innerhalb der Kirche kann er sich ausweiten bzw. festigen. Das Problem einer Papstwahl taucht nur innerhalb einer umfassenden Restitution auf, und nicht separat. Dieses Problem ist aber bisher weder theologisch-theoretisch gelöst noch praktisch vorbereitet worden. Wenn wir die Erhaltung des Glaubens abtrennen vom Gesamtprozeß einer Restitution, dann landen wir beim Glauben in einem unfreiwilligen Protestantismus und mit der Kirche in lauter einzelnen Sekten ... das haben wir fast schon geschafft!“ (Brief vom 24.7.1992) Trotz dieser Misere heißt es Spes contra spem (hoffen wider alle Hoffnung), hoffen auf Gottes und seines auferstandenen Sohnes Barmherzigkeit.
In dieser Verbundenheit Eberhard Heller

Redaktionshinweis:
„Die Sprache der Bundesrepublik Deutschland ist Deutsch“ (Artikel 22,3) Es ist eine neue Zeitung für die Reinerhalt unserer Sprache erschienen: „Deutsche Sprachwelt“, hrsg vom Verein für Sprachpflege e.V., Postfach 1449, D-91004 Erlangen, Tel.: 0049-(0)9131-4580661. E-Mail: schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de -  Schriftleitung: Thomas Paulwitz

Durch die Rückgabe ihrer Hefte hat uns eine ältere Leserin in die Lage versetzt, Ihnen alle bisher erschienen Hefte anzubieten. Die Einmaligkeit dieses Angebotes besteht darin, daß die Jahrgänge 1 bis 14 sogar in gebundener Form, d.i. in Buchform vorliegen. Interessenten bitten wir, sich mit der Redaktion in Verbindung zu setzen und ihr ein Angebot zu unterbreiten.

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Titelbild: Hans Pleydenwurff, Auferstehung, Hofer Altar, 1465, Alte Pinakothek München, Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 21.3.2021
Impressum:
Herausgeber: Freundeskreis der Una Voce e.V., Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg
Redaktion: Dr. Eberhard Heller, Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg, Tel.: 08179/4979731
E-Mail: heller_einsicht@hotmail.com oder eberhard-heller@gmx.net

 
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