49. Jahrgang Nr. 3 / September 2019
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1. Die Gottesfrage: Gott als Richter
2. Ich bin der Herr, Dein Gott, 1. du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
3. Politisch korrekte Eltern – Ihr opfert Eure Kinder Eurem Wahn
4. Man raubt Familien die Luft zum Atmen
5. Fridays for Future - oder wie die Ideale der Jugend mißbraucht werden
6. Mitstreiter gesucht – Brief an einen Konservativen
7. Buchbesprechung:
8. Hymnen an die Kirche
9. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
10. Mitteilungen der Redaktion
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilungen der Redaktion
Beuerberg, am Fest Maria Namen, den 12.9.2019
Verehrte Leser,

wenn man einmal nicht nur auf die Nachrichten im einzelnen hört (oder sieht), sondern aus ihnen die Quintessenz herausfiltert und dieses Produkt betrachtet, dann sieht man: die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm, sie stehen auf zunehmender Verschärfung der bisher schon angespannten Situation. Unsere Gesellschaft ist gespalten wie selten. Da tummeln sich einerseits die grünen Co2-Pseudo-Religiösen, die nicht nur die Gefahr einer kulturellen Überfremdung durch den Islam, der die Vorherrschaft in Europa anstrebt, nicht sehen, sondern sogar herbeisehnen, und auf der anderen Seite die Warner, die wie Herr Dr. Krall darauf hinweist, daß die Massen-immigration von der Muslembruderschaft gesteuert wird. Und in Frankreich gilt Macrons Kampf sogar dem sog. „anti-muslimischen Rassismus“.

Und die „Kirchen“? Welche Rolle nehmen sie ein? Sie spielen das böse Spiel mit: die Klimahysterie, die Hofierung des Islam… und die Diffamierung der besonnenen Kräfte als Rassisten, Terroristen, Rechtsextremisten etc. Es ist schon so, was Schiller den Octavio Piccolomini im „Wallenstein“ sagen läßt: „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.“ (Die Piccolomini – 5. Aufzug, 1. Auftritt) Der Synkretismus, der die Allmacht des wahren Gottes leugnet und der neben ihm noch viele „Götter“ anerkennt und anbetet, hat in Bergolio einen Endpunkt gefunden. Er gleicht den vielen Toten und vergewaltigten Frauen und Mädchen, die uns Merkels sog. Flüchtlingspolitik seit 2015 beschert hat. Für sie alle trägt Merkel eine erhebliche Mitschuld und für das durch sie verursachte große Leid.

Und wann könnte diese totale Verblendung ihr Ende finden? Durch Umdenken, durch Ernüchterung? Die Lawine ist losgetreten, und man kann sie auf ihrem zerstörerischen Weg nicht stoppen. Herr Krall, der Wirtschaftsfachmann meint für Deutschland, daß es ein Ende dieser Hypermoral und Verblendung erst geben wird, wenn sie in einer wirtschaftlichen Katastrophe enden würde, vor der die Menschen die Augen nicht mehr verschließen können, die sie erschüttert, weil sie unmittelbar davon betroffen sein werden.

Auf die kirchliche Situation bezogen? Welche Katastrophe sollte den Menschen die Augen öffnen, wenn die wenigen Gläubigen nicht einmal sehen wollen, daß Bergolio nicht der demütige Pilger, sondern ein schlichter Apostat ist. Ich sehe da keinen Silberstreif am Horizont. Wäre nicht eventuell die Jugend fähig, etwas Gutes, Neues zu bewirken? Von wem sollen sie denn die Ideen beziehen? Es ist ein Hinsiechen des gesamten Volkes. Diese Entwicklung zeichnet sich nicht nur in der demographischen Entwicklung ab, sondern auch bei dem Niveau der Kinder in der Schule, es sinkt rapide. Wie soll auch eine Wissensvermittlung gelingen, wenn teilweise über 50 % der Schüler nicht einmal Deutsch sprechen. Da bleibt ein Lernerfolg aus. Diesen Mißerfolg kann man auch nicht schön färben oder durch Euphemismus verdrängen. Es ist klar, daß ein Land wie Deutschland mit seinen hohen Standards in der Technik, in der Wirtschaft, in der Wissenschaft nicht von Analphabeten getragen werden kann. D.h. dem kulturellen Niedergang folgt der wirtschaftliche, der sich bereits abzuzeichnen beginnt. Und auch darauf sollten wir uns einstellen und vorbereiten.

Was können wir tun? Was ich seit Jahren empfehle: uns geistig wappnen gegen diesen Verfall durch vertieftes religiöses Wissen, durch geistliche Übungen und durch die Weitergabe unserer Überzeugungen an unsere Mit-menschen, denn gemeinsam können wir uns besser schützen… und hoffen auf Gottes Barmherzigkeit. Aber der Weg zu Gott ist steil und steinig. Verlangt nicht Christus deshalb von uns: “Wer mir nachfolgen will, der ver-leugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk. 8, 34; Lk. 9, 23) Unser Kreuz ist es, diese gottferne Zeit als Aufgabe anzunehmen und in ihr zu bestehen... in Geduld!
Eberhard Heller

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Titelbild: Abend am Fohnsee/Obb., Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 12.9.2019
Impressum:
Herausgeber: Freundeskreis der Una Voce e.V., Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg
Redaktion: Dr. Eberhard Heller, Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg, Tel.: 08179/4979731
E-Mail: heller_einsicht@hotmail.com oder eberhard-heller@gmx.net
 
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