49. Jahrgang Nr. 1 / Februar 2019
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1. Die Gottesfrage
2. Vererbung, Eugenik und schmerzlose Geburt
3. Ohne Kinder keine Zukunft!
4. Die Gemeinde von Philadelphia: ein dunkles Deja-vu
5. Zur Finanzierung der Moscheen in Deutschland
6. Grenze und Maß
7. Beten wir vergeblich?
8. Betrachtungen über das Gebet
9. Mitteilungen der Redaktion
10. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
Mitteilungen der Redaktion
 
Mitteilung der Redaktion – Spendenaufruf

Ausblick ins neue Jahr
Beuerberg, den 10.2.2019
Sehr verehrte Leser,
zunächst eine Anmerkung zum Titelbild dieses Heftes. Der verdorrte Baum im Nebel und Schnee ist als Metapher gemeint für die weitgehend selbstzerstörte Kirche und eine orientierungslose Menschheit, die sich von elitären Ideologen vorführen läßt. Der Schweizer Philosoph Michael Rüegg spricht von einem „therapeutischen Kalifat“, womit er eine Art von Herrschaft meint, die von einer politisch-kulturellen Elite ausgeübt wird, deren Ziel die Auslöschung des christlichen Abendlandes ist und welche die „christlichen Wurzeln des Abendlandes abschneidet und uns im Zuge der Globalisierung befreien möchte vom Hemmschuh veralteter religiöser, nationaler oder geschlechtlicher Idenditäten“. (https://www.tichyseinblick.de/meinungen/sawsan-chebli-grenzt-ahmad-mansour-aus/)
Laut einer Umfrage, die das Sinus-Institut im Auftrag der Münchener Diözese durchführte, haben sich ein Viertel der Gläubigen von der sog. kath. Kirche entfremdet. „2017 haben die evangelische und [sog.] katholische Kirche rund 660000 Mitglieder verloren.“ (Stuttgarter Zeitung vom 22.1.2019) Zu der theologischen Pervertierung kommen die vielen sexuellen Mißbrauchskandale, die diese Institute nicht attraktiver erscheinen lassen. Erschreckend hoch ist die Zahl von über 1670 Klerikern, die darin verwickelt sind. Leider wird in den entsprechenden Studien, die die Mißbrauchsfälle seit 1946 registrieren, nicht festgehalten, ob sich die Zahl der Täter nach Ende des II. Vatikanums wegen der moralischen Aufweichung nicht drastisch erhöht hat. Doch ist das religiöse Interesse erloschen? Man kann es auf den Punkt bringen: Religion ja - womit eine eher diffuse Gottesvorstellung gemeint ist -, Kirche nein.
Doch was haben wir dieser geistigen Dürftigkeit entgegenzusetzen? Die einen verlassen den vorgeblich religiösen Hort und wir, die wir in tiefster Diaspora täglich die Verlassenheit stärker spüren, haben dem nur unsere Sehnsucht nach einer geistigen Heimat entgegenzusetzen. Wir setzen unmittelbar auf Gott und seine Barmherzigkeit. Das haben alle so machen müssen und können, die in eine nicht-christliche Welt ausgewandert sind oder nach dem Krieg in Gefangenschaft gelebt haben. Da gab es auch keine Pastoral. Aber wir können uns gegenseitig stützen. Ich weiß, daß ich Ihnen mit meinen bescheidenen Beiträgen keine pastorale Geborgenheit bieten kann. Ich kann Ihnen auch nur wenige Priester nennen, die Sie in ihre geistliche Obhut hineinnehmen. Aber ich meine, daß schon viel gewonnen ist, wenn ich Ihnen dabei behilflich sein kann, eine feste Glaubensüberzeugung auszubilden. Mit einer solchen Überzeugung – und nur mit ihr!! – können wir die geistigen Drangsale meistern. Und darum bitte ich Sie ganz herzlich, unsere Arbeit weiterhin finanziell zu unterstützen. Bisher waren Sie, verehrte Leser so großzügig, uns „am Leben zu erhalten“. Darum bitte ich Sie wiederum: spenden Sie großzügig, damit eines der ganz wenigen katholischen Organe seine Stimme weiterhin  v e r n e h m b a r  erheben kann. Ich danke für Ihr Verständnis. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die nächste Zeit viel Mut, Ausdauer und Gottvertrauen.
Eberhard Heller

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Redaktionshinweis:
Durch die Rückgabe ihrer Hefte hat uns eine ältere Leserin, die vom ersten Heft bis jetzt die EINSICHT großzügig unterstützt hat, ist es uns möglich, Ihnen alte Hefte anzubieten. Die Einmaligkeit dieses Angebotes besteht darin, daß wir die Jahrgänge 1 bis 14 sogar in gebundener Form, d.i. in Buchform anbieten können. Interessenten bitten wir, sich mit der Redaktion in Verbindung zu setzen und ihr ein Angebot zu unterbreiten.

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Titelbild: Baum im Nebel, bei Stern-Großweil, Oberbayern; Foto: Eberhard Heller
Redaktionsschluß: 11.2.2019
Impressum:
Herausgeber: Freundeskreis der Una Voce e.V., Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg
Redaktion: Dr. Eberhard Heller, Am Pfarranger 5 a, 82547 - Eurasburg, Tel.: 08179/4979731
E-Mail: heller_einsicht@hotmail.com oder eberhard-heller@gmx.net

Frage an die Leser


Ein Leser der Einsicht fragte kürzlich folgendes an: er habe vor Jahrzehnten einmal gelesen, dass irgendein Seher oder eine Seherin (Magdalena v. Pazzi oder jemand anderes) eine Schauung geschildert habe, wonach zu einer späteren Zeit praktisch eine Art zweite Wiederkunft Christi in der Weise stattfinden werde, dass in einer Zeit des Unglaubens plötzlich und in einem Augenblick allen dann lebenden Menschen durch innere Schau die Gewissheit der Existenz des dreifaltigen Gottes, der Gottheit Jesu Christi und der göttlichen Forderungen und ihres eigenen Versagens demgegenüber zuteil werden wird und dass sich die dann lebenden Menschen aufgrund dieser inneren Erkenntnis unmittelbar danach der guten oder der bösen Seite zuwenden werden, d.h. dass die Bosheit dann nicht mehr verdeckt, sondern offen zutrage treten wird und umgekehrt die Schlafenden, aber Gutwilligen gestärkt bzw. aus ihrer Lethargie aufgerüttelt werden. Ein Papst soll anlässlich dieser inneren Schau sogar sein Leben verlieren. Wer kennt diese Ausführungen und kann die Fundstelle oder die Fundstellen benennen?“

Spendenaufruf

Wie Sie wissen, leben wir „von der Hand in den Mund“. Wenn uns nicht bald wieder etwas in die Hand gelegt wird, würden wir sozusagen „verhungern“, d.h. wir müßten die Druckversion der EINSICHT einstellen. Bisher waren Sie, verehrte Leser aber so großzügig, uns „am Leben zu erhalten“. Darum bitte ich Sie wiederum: spenden Sie großzügig, damit eines der ganz wenigen katholischen Organe seine Stimme weiterhin vernehmbar erheben kann.

 
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