48. Jahrgang Nr. 3 / August 2018
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1. Gebet in der Dämmerung
2. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben
3. Das Kreuz mit dem Kreuz
4. Auf dem Weg zur Unterwerfung
5. Nachlese...
6. Mittel gegen den Zorn
7. Der Sauerteig der Welt
8. Die Hoffnung, niemals tiefer fallen zu können, als in Gottes Hand
9. Die bunte Gesellschaft ist vorgezeichnet
10. Leserbriefe
11. Buchbesprechungen:
12. Nachricht:
13. Mitteilungen der Redaktion
Tausende katholische Ex-Muslime
 
Offener Brief:
Tausende katholische Ex-Muslime
kritisieren Franziskus

In einem Offenen Brief, der Anfang des Jahres im Internet in mehreren Sprachen veröffentlicht wurde, kritisieren ehemalige Muslime, die nun Katholiken sind, Papst Franziskus aufs Heftigste. Der Brief beginnt so: "Viele von uns haben wiederholt und seit mehreren Jahren versucht, Sie zu kontaktieren, ohne dass wir je eine Empfangsbestätigung unserer Briefe oder Bitten um ein Treffen erhalten haben. Sie mögen keine weltlichen Floskeln, und wir auch nicht, so erlauben wir uns Ihnen offen zu sagen, dass wir Ihre Lehre über den Islam nicht verstehen, so wie wir sie in den Paragraphen 252 und 253 von Evangelii Gaudium lesen, weil sie nicht in Betracht zieht, dass der Islam NACH Christus entstanden ist, und so nichts anderes sein kann als ein Antichrist (Vgl. 1 Joh 2,22) und einer der gefährlichsten von allen, weil er sich als die Erfüllung der Offenbarung darstellt (von der Jesus nur ein Prophet gewesen sein soli)." Bei dem Evangelii Gaudium handelt es sich um das erste Apostolische Schreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2013, in dem er u.a. ausführt: "Nie darf vergessen werden, dass sie (die Muslime) sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird." Weiter heißt es in dem Brief, den etliche tausend katholische Ex-Muslime aus aller Welt unterschrieben haben: "Wenn der Islam an sich eine gute Religion ist, wie Sie zu lehren scheinen, warum sind wir dann katholisch geworden? Stellen Ihre Worte nicht unsere gut begründete Wahl in Frage ... die wir auf die Gefahr unseres Lebens getroffen haben?" Die heutigen Katholiken mit muslimischem Hintergrund weisen dann anhand des Alten Testamentes den Papst darauf hin, dass es nicht biblisch sei, "einen Fremden aufzunehmen, der seine Religion und seine Sitten beibehält": "Wir verstehen auch nicht, dass Sie die Muslime auffordern, ihre Religion in Europa auszuüben ... Der gute Hirte verjagt den Wolf, er führt ihn nicht in die Schafherde ein." Zum Schluss des Schreibens fordern die Ex-Muslime Franziskus auf, unverzüglich eine "Synode über die Gefahren des Islams einzuberufen".  (TOPIC Nr. 2 vom Febr. 2018)
 
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