47. Jahrgang Nr. 3 / August 2017
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1. Warum wir kämpfen!
2. DER HL. BERNHARD UND DER ZWEITE KREUZZUG
3. Das Schleifen der letzten Bastionen
4. Düstere Schatten - und strahlendes Licht…
5. Der Abfall vom Christentum - eine Auseinandersetzung mit Donoso Cortes -
6. Mord auf Bestellung im Dienst der Religion
7. Die „Homo-Ehe“
8. Zeitschriftenkritik:
9. Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten...
10. Leserbrief
11. Mitteilungen der Redaktion
Die „Homo-Ehe“
 
Die „Homo-Ehe“
vom Art. 6 GG und dem Amtseid der Bundesregierung

von
Christian Schumacher

(aus „Beiträge“ Nr. 132 vom Februar-März 2017)

Annähernd 50 Jahre sind vergangen, seit einige Studenten in Deutschland, aber auch in anderen Ländern dieser Welt angefangen haben, Ideen aufzugreifen, die die Verwirklichung eines „neuen Menschen" und einer „neuen Welt" zum Ziel haben. Das Lied „Imagine" des damals berühmten und vor allem in der linken Studentenszene gehörten John Lennon steht charakteristisch für das Lebensgefühl der Generation 1968.

„Imagine there is no heaven/ It is easy if you tryl No hell below us/ Above us only sky/ Imagine all the people/ Living for today .../ Is Imagine there is no countries/ It is not hard to do/ Nothing to kill or die for/ And no religion, too/ Imagine all the people/ Living life in peace .../ You may say I am a dreamer/ But I am not the only one/ I hope someday
you will join us/ And the world will be as one."

I. Die Linke und der "neue Mensch"

John Lennon singt hier von einem Menschen, der sich gelöst hat von allen damals gültigen Konventionen: von Land und Patriotismus, Religion und Glaube, von allem, was den Menschen in der Gesellschaft bisher verankert sein ließ. Der Mensch solle sich angeblich auf das hier und jetzt konzentrieren und nicht Hirngespinsten hinterherjagen, die es eigentlich gar nicht geben würde. Erst wenn diese Loslösung von Orientierung gebenden Werten wie "Himmel" und "Nation" erfolgt sei, würde der Mensch frei sein. Erst dann würde er "ein Leben in Frieden und Harmonie" leben können. Dass wohl genau das Gegenteil zutrifft und John Lennon hier selbst eine Utopie von Welt entwirft, die nicht realisierbar ist, wird der Sache eher gerecht.

Was Lennon hier fordert, ist die Schaffung eines Menschen, der sich ausschließlich als Individuum begreift und nur noch auf ein gutes Leben aus ist. Wenn man sich den Kontext des Liedes anschaut, den Lebenswandel Lennons und die Ideen, denen er anhing, kann man sich unter einem "guten Leben" das ungebremste Ausleben eines Hedonismus vorstellen, kaschiert mit einem vordergründigen (linken) Streben nach Weltfrieden und der Schaffung eines Kuschelparadieses, in dem sich alle Menschen lieb haben und es keinen Streit mehr gibt. Man soll sich aber nicht mehr in eine größere und viel tiefere Realität wie Volk, Nation, Tradition, übernatürliches Leben, sittliche Verpflichtungen, Gott, Religion - in den "Plan Gottes" - eingebettet sehen. Man könnte diese Vorstellung dieses „neuen Menschen" und dieser „neuen Welt" auch als den Versuch ansehen, das Paradies auf Erden zu schaffen, nur ohne Gott, stattdessen mit einem vergöttlichten Menschen.

Interessant ist auch, dass Lennon hier offensichtlich die Ansicht einer Überlegenheit des "edlen Wilden", wie es Rousseau beschrieben hat, annimmt. Erst wenn alle kulturellen Fesseln wie Nation, Volk, Religion und Glaube abgestreift wären, könnte der Mensch zu seinem ursprünglichen, natürlichen Ich zurückfinden. Dann erst würde der Mensch wieder frei sein.

Nachdem die Linke sich Jahrzehntelang damit befasste, die Nation, das Volk zu dekonstruieren und die evangelische als auch die "katholische" Amtskirchen es von ganz allein geschafft haben, den Glauben nachhaltig zu zerstören und die damit einhergehende Sittlichkeit im Volk, widmet sich die Linke nun der Zerstörung der letzten Bastion der "alten Welt": Der Familie.

Eine beliebte Strategie dabei ist, den Begriff, der für einen entsprechenden Gegenstand steht, den man zu zerstören gedenkt, als künstliches Konstrukt abzustempeln, als etwas Relatives darzustellen, wie man es in der Vergangenheit mit den Begriffen "Volk", "Nation" oder "Wahrheit" gemacht hatte. In einem zweiten Schritt wird dann der betreffende Begriff mit praktisch beliebig vielen anderen und dem Begriff selbst fremden Inhalten gefüllt, um damit dessen ursprüngliche Bedeutung zu verändern und ihn dadurch beliebig zu machen. Genau das wird derzeit mit dem Begriff der Familie unternommen. Man packt alle möglichen Inhalte in die Begriffe "Familie" und "Ehe" hinein, die allerdings nichts damit zu tun haben, und versucht so die Definition der Familie und Ehe zu verändern. Da ist dann auf einmal ein schwules Pärchen eine Ehegemeinschaft und zwei Lesben mit Kind eine Familie.

Das heißt aber auch, dass jeder, der sich gegen dieses Umdefinieren zur Wehr setzt und darauf beharrt, dass eine Ehe nur der heilige Bund zwischen Mann und Frau sein und eine Familie im Normalfall nur aus einer solchen Ehe erwachsen könne, ein rückständiger Dummkopf sei, der zu allem Überfluss auch noch jene diskriminiere, die nicht dieser angeblich verstaubten Definition entsprechen, wie z.B. das oben genannte schwule Pärchen.

II. Die "Homo-Ehe"


Man müsse mit der Zeit gehen und aufhören, die Verbindung zwischen Mann und Frau als Alleinstellungsmerkmal einer Ehe zu sehen. Dies sei schließlich antiquiert. In genau dieses Horn stoßen die bundesweiten Bemühungen einer grün-rot-schwarzen Politik, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lehrpläne für die deutschen Schulen entsprechend umzugestalten, um diese "bunter", "weltoffener" und "moderner" zu machen.

Lieschen und Franz sollen von nun an schon in der Grundschule beigebracht bekommen, dass es neben, der klassischen Beziehung zwischen Mann und Frau auch zahllose weitere „Lebensmodelle" gäbe. Mann mit Mann; Frau mit Frau; Mann mit Mann, der früher eine Frau gewesen ist; Frau, die früher ein Mann gewesen ist mit Frau, die immer noch Frau ist; der Mann, der gerne ab und zu Kleider und Röcke trägt. Alles sei erlaubt, alles sei gut, alles sei erwünscht. Das bekommen Lieschen und Franz schon ab der Klasse eins zu hören.

Lieschen und Franz sollen zu selbstbewussten, weltoffenen, toleranten und bunten Menschen erzogen werden. Was hier aber eher ein Synonym für eine Erziehung zu orientierungslosen und hedonistischen Menschen ist. Die neuen Lehrpläne, unter anderem in Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein, setzten die Erziehung der sexuellen Freizügigkeit und Grenzenlosigkeit der Kinder und Jugendlichen in ihr Zentrum. Schüler werden dabei weitgehend zur "Akzeptanz" von ungezügeltem Hedonismus und einem grenzenlosen Sich-Ausleben-Wollen gedrängt oder gar verpflichtet. Die neuen Lehrpläne präsentieren weitestgehend einen Entwurf, nach dem das ganze Leben nur aus dem Sexualleben bestehen sollte. Die sexuelle Befriedigung als Inbegriff des menschlichen Lebens? Geistig wie auch physisch? Das soll alles ein? Böse Zungen könnten von spätrömischer Dekadenz sprechen. Und tatsächlich, in den letzten Jahren des Römischen Imperiums war dieses an Perversitäten und lukullischen (ausschweifenden) Genüssen kaum zu übertreffen. Kurz danach kam der Zusammenbruch.

Ein wichtiger Schritt für diejenigen, die ihre "neue Welt" verwirklichen wollen, ist die Zerstörung der Familie, da diese im Leben der meisten Menschen eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste identitätsstiftende Norm darstellt. Daher wird neben der Ideologie des .Gender Mainstreamings" (Beiträge, Nr. 119, S. 22-31) parallel die Propagierung der "Homo-Ehe" forciert.

III. Schaden für das Kind

In Paragraph sechs, Absatz eins und zwei des deutschen Grundgesetzes ist der Schutz der Familie gesetzlich verankert. "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft." Also wird hier die Erziehung der Kinder in die Hände der Eltern gelegt. Warum deutsche Politiker mit ihren neuen Lehrplänen dieses Recht der Eltern, die Erziehung der Kinder selbst zu verantworten, aushebeln und versuchen, in den Erziehungsauftrag maßgeblich einzugreifen, oft gegen den Willen der Eltern, ist eine andere Frage.

"Ehe und Familie stehen unter besonderem Schutz des Staates." Zunächst einmal muss man sich die Frage stellen, warum? Wieso sollte der Staat einem bestimmten Lebensmodell des Zusammenlebens, nämlich der Ehe und Familie, gewisse Privilegien zugestehen? Die Antwort ist denkbar einfach. Weil diese seit Anbeginn der Menschheit das Fundament jeglicher menschlichen Gesellschaft bilden. Und eine gut funktionierende Familie ist die natürlichste Quelle für die Geburt von Kindern, die auch jedem Volk und Staat eine Zukunft garantieren, der Staat ist geradezu essentiell auf funktionierende Familien angewiesen. Denn Kinder sind auch die Steuerzahler von morgen, die Arbeiter, das Pflegepersonal, die Beamten. Ohne genügend Kinder hat ein Staat keine Zukunft, zumindest keine rosige.

Die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau kann als einzige etwas leisten, was andere "Partnerschaften" eben nicht können: Sie bietet die natürlichen und damit die idealen Voraussetzungen sowohl für die Zeugung als auch für einigermaßen stabile Lebensverhältnisse, damit also auch für die gute Erziehung der nächsten Generation.

Die sogenannte "Homo-Ehe" kann dies nicht leisten. Ein schwules Pärchen hat gar nicht die biologischen Voraussetzungen, ein Kind zu zeugen. Zwei Lesben übrigens auch nicht. Auch ist eine homosexuelle Beziehung bei weitem nicht so stabil, wie eine Ehe. "Eine Studie aus Schweden zeigte zum Beispiel, dass Trennungen bei gleichgeschlechtlichen Paaren um 37 Prozent häufiger sind, als bei heterosexuellen Paaren. In Holland wird die Dauer einer stabilen homosexuellen Beziehung mit eineinhalb Jahren angegeben" (Adoption durch homosexuelle Paare negativ für Kinder, kath.net, 21.05.2014). Wie kann das gut sein für Kinder? Ein Kind benötigt ein stabiles Umfeld, um sich optimal entwickeln zu können. Hat es dieses nicht, ist es anfälliger für Entwicklungsstörungen. Die deutlich höheren Zahlen von Depressionen und psychischen Störungen von Scheidungskindern im Vergleich zu Kindern aus einem stabilen Elternhaus mit Vater und Mutter sprechen für sich. „Scheidungskinder sind im statistischen Vergleich gegenüber Kindern aus ungeschiedenen Ehen beeinträchtigt: Selbstsicherheit, Lebensfreude und -kraft sind geringer, sie sind anfälliger für körperliche und seelische Störungen ... Sie sind häufiger depressiv, fühlen sich weniger mit dem Leben zufrieden, sind im Schnitt weniger gut ausgebildet und haben weniger angesehene Berufe." (www.spektrum.de/lexikon /psychologie/scheidungskinder/13420)

Des Weiteren herrscht in der Forschung weitgehender Konsens, dass für die optimale Entwicklung eines Kindes sowohl die männliche Vorbildfunktion des Vaters als auch die weibliche Vorbildfunktion der Mutter von Nöten sei. Wenn ein Kind unter zwei Lesben aufwächst, mutete man dem Kind eine "gravierende Vaterentbehrung zu" (Salzkorn 4/2004: Gegend den Strom. Wie gesunder Widerstand wachsen kann, S. 166-168). Umgekehrt gilt das auch für Kinder, die bei zwei homosexuellen Männern groß werden.

Die Folgen, die eine Vaterentbehrung nach sich ziehen kann, sind bekannt. "Nach US-amerikanischen Studien kommen 63 Prozent der jugendlichen Selbstmörder, 71 Prozent der schwangeren Teenager, 85 Prozent der Jungkriminellen und 75 Prozent der Drogenabhängigen aus vaterlosen Familien." Wenn schon Kinder von alleinerziehenden Müttern eine solch erhöhte Anfälligkeit für Selbstmord, Drogenkonsum und Kriminalität aufweisen, wieso fördert man dann, ob direkt oder indirekt, auch noch eine Zunahme von „Regenbogenfamilien"? Denn dort wird es den Kindern von der aus entsprechenden Statistiken abIesbaren Tendenz her nicht besser ergehen. Schlimmer noch! Bei alleinerziehenden Müttern weiß das Kind zumindest, dass etwas beziehungsweise jemand fehlt. Das Kind hat somit die Chance, seinen Verlust zu betrauern und hoffentlich konstruktiv zu verarbeiten. Ein Kind, das mit "zwei Mamis" oder "zwei Papas" aufwächst, hat diese Chance jedoch nicht. "In solchen Beziehungsarrangements kann das Kind nicht nur den eigenen Vater- oder Mutterverlust nicht bearbeiten, es kann auch den damit einhergehenden Verlust an eigener Identität nicht bewältigen" (Salzkorn 4/2004). Trotz dieser Offensichtlichkeit scheut sich der "Lesben- und Schwulenverband" in Deutschland (LSVD) nicht, in seinem "Familienbuch" zu behaupten, dass zwei Männer, beziehungsweise zwei Frauen mit einem oder mehreren Kind(ern) eine "komplette Familie" bilden würden.

Der Umstand wird auch nicht dadurch besser, dass ein Kind bei einem Papa und einer "Papa-Mama" oder bei einer Mama und einem "Mama-Papa" aufwächst. Das klingt nur lächerlich und ändert an den Tatsachen nichts. Auch eine "Papa-Mama" kann das Fehlen der Mutter nicht annähernd kompensieren.

Es wird in zahlreichen Artikeln, Zeitungen und Zeitschriften behauptet, dass es Studien geben würde, die belegen könnten, dass Kinder in homosexuellen Beziehungen genauso gut oder noch besser leben könnten, als in einer Familie mit Vater und Mutter. Tatsächlich gibt es keine Studien, die eine Gleichwertigkeit von homosexueller Elternschaft mit der Ehe zwischen Mann und Frau belegen. Die Studien, die dennoch immer wieder angeführt werden, sind nicht aussagekräftig, da sie "gravierende methodische Mängel" (Salzkorn 4/2004) aufweisen. Das besagt eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2000, die ihrerseits 49 Studien untersucht hat, die meinten, die Gleichwertigkeit zwischen der Ehe und homosexuellen Beziehungen in Bezug auf die Fähigkeit, Kinder groß zu ziehen, nachweisen zu können. Jene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass "keine einzige Studie geeignet ist, die Ebenbürtigkeit homosexueller gegenüber heterosexueller Elternschaft nachzuweisen."

Stattdessen aber gibt es einige Untersuchungen, die Hinweise auf das Zutreffen des genauen Gegenteils geben. So kommt eine Analyse von 21 US-amerikanischen Studien von der Universität Südkalifornien (Stacey und Biblarz 2001) zu dem Schluss, dass Jungen aus lesbischen Haushalten mehr weibliches und Mädchen aus schwulen Haushalten mehr männliches Verhalten aufweisen. Auch konnte diese Analyse die bekannte Beschwichtigung diverser Lehrplanbefürworter entkräften, nachdem es sich mitnichten so verhalten würde, dass Kinder mit homosexuellen Eltern auch homosexuell werden würden. Die Analyse hat nämlich ergeben, dass Kinder aus homosexuellen Haushalten schon häufiger homosexuellen Sex praktiziert hätten, als Kinder aus heterosexuellen Haushalten. Die Kinder nehmen sich eben doch die Eltern zum Vorbild. Und wenn Lieschen sieht, dass Mama eine Frau lieb hat und von Männern nichts wissen will und angeblich glücklich ist, will Lieschen das eben auch. Ebenso verhält es sich mit Franz und seinen zwei Vätern. Das Kind wird hier tendenziell negativ - meistens gegen seine eigene Natur - psychisch vorbelastet und hat geringere Chancen, einen unverzerrten und gesunden Zugang zum eigenen wie auch zum anderen Geschlecht zu finden!

Eine australische Studie (Sarantakos 1996) kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Kinder mit homosexuellen Eltern vermehrt "Unsicherheiten bezüglich ihrer geschlechtlichen Identität" aufweisen. Des Weiteren haben Kinder mit homosexuellen Eltern größere Schwierigkeiten, in Gruppen zu arbeiten. Denn es stellt sich bei diesen Kindern oft Widerwillen ein, wenn die Klassenkameraden nicht dem gleichen Geschlecht angehören, wie die Eltern des Kindes. Dem Kind wird in einem homosexuellen Haushalt somit die Chance genommen, sich an beide Geschlechter zu gewöhnen und zu lernen, damit zurecht zu kommen.

Auch ist die Gefahr des Missbrauchs der Kinder durch die Eltern in einer homosexuellen Beziehung um einiges größer als in einer heterosexuellen. Eine Studie von 1996 (von Cameron u.a.) stellt fest, dass 29 % der Teilnehmer aus homosexuellen Haushalten im Kindes- oder Jugendalter von einem Elternteil sexuell belästigt worden seien. Bei Teilnehmern aus heterosexuellen Beziehungen waren es gerade einmal 0,6 Prozent.

Neuere Untersuchungen bekräftigen die oben genannten Ergebnisse nur. So bestätigen spanische Wissenschaftler, "dass bei Kindern, die von gleichgeschlechtlichen Paaren adoptiert werden, häufiger psychische und gesundheitliche Probleme auftreten" (kath.net, 21.05.2014). Auch hat der Verband spanischer Kinderärzte erklärt, dass "eine Familie mit zwei Müttern oder zwei Vätern dem Kind ganz eindeutig schaden."

IV. Meineid und Statussymbol

Diese Studien liefern schlagende Argument dafür, dass homosexuellen Paaren, seien sie nun schwul oder lesbisch, nicht erlaubt werden sollte, Kinder zu adoptieren. Denn wenn so viele Indizien dafür sprechen, dass Kinder dort deutlich mehr Risiken unterliegen, an psychischen Störungen zu erkranken, sollte man Bestrebungen, die in diese Richtung gehen, aus Vernunftgründen, vor allem aber im Interesse der Kinder.

Wenn die deutsche Regierung das Ziel der Gleichsetzung der homosexuellen Partnerschaft mit der Ehe dennoch forciert, dann lügen sie ihr Volk nicht nur in vollen Bewusstsein an, sondern die verantwortlichen Politiker brechen ihren Eid, den sie zu Beginn ihrer Regierungszeit geschworen hatten: "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe." Denn die deutschen Kinder gehören auch zum deutschen Volk. Von diesen wenden sie mit der Forderung nach Gleichstellung jedoch nicht Schaden ab, sondern fügen ihn ihnen eher zu. Eingegangene Pflichten werden somit nicht erfüllt, sondern zumindest sträflich vernachlässigt, ja es wird sogar bewusst dagegen gehandelt.

Jeder, der seinen Verstand noch beisammen hat, wird erkennen, dass hier vor allem die sogenannte persönliche Selbstverwirklichung homosexueller Menschen, die auch Kinder haben wollen, im Vordergrund steht, nicht aber das Wohl der Kinder, auf die es eigentlich maßgeblich in einer Familie ankommen sollte. Das Kind wird damit entwürdigt, weil es mehr als Mittel zum Zweck der Aufwertung homosexueller Paare eingesetzt wird. Das Kind als Statussymbol. Kinder sind aber keine Sportwägen, Häuser oder Schweizer Uhren. Kinder sind Menschen, die ihre Mutter und ihren Vater benötigen. Alle Bestrebungen, die sich diesem elementaren Bedürfnis entgegenstellen, sind gelinde gesagt dem Wohl des Kindes nicht dienlich. Damit aber dem Wohl des Staates und seiner Zukunft ebenfalls nicht.
 
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